{"id":998,"date":"2015-10-12T21:13:43","date_gmt":"2015-10-12T19:13:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/?p=998"},"modified":"2015-10-13T06:31:31","modified_gmt":"2015-10-13T04:31:31","slug":"epilepsie-bei-hunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/epilepsie-bei-hunden\/","title":{"rendered":"Epilepsie bei Hunden"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Richtlinien zum Umgang mit Epilepsie bei Kleintieren entwickelt<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Epilepsie kommt bei Hunden und Katzen relativ h\u00e4ufig vor. In Deutschland ist etwa 1 Prozent der Hundepopulation betroffen. <\/em><em>Ein internationales ExpertInnenteam entwickelte erstmals standardisierte Richtlinien im Umgang mit Epilepsie bei Hund und Katze. Der Kleintierneurologe Akos Pakozdy von der Klinischen Abteilung f\u00fcr Interne Medizin Kleintiere der Vetmeduni Vienna war an der Entwicklung dieser Richtlinien f\u00fcr Forschung, Diagnose und Behandlung beteiligt. In insgesamt sieben Publikationen legen die Fachleute ihre Empfehlungen offen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-999\" src=\"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/schnelle_hilfe-300x214.jpg\" alt=\"Erste Hilfe\" width=\"300\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/schnelle_hilfe-300x214.jpg 300w, https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/schnelle_hilfe.jpg 763w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Epilepsie kommt bei Hunden und Katzen relativ h\u00e4ufig vor. Die Erkrankung hat deshalb in der Forschung einen gro\u00dfen Stellenwert. Viele wissenschaftliche Studien unterscheiden sich jedoch h\u00e4ufig was Definitionen, Einteilungen der Krankheitsgrade, Messungen des Behandlungserfolgs und neuropathologische Untersuchungen angeht. Ziel der Wissenschafterinnen und Wissenschafter war es, eine weltweit einheitliche Herangehensweise im Umgang mit Epilepsie bei Hund und Katze zu entwickeln. Auch die Forschungsergebnisse unterschiedlicher Studien sollen in Zukunft \u00a0besser miteinander verglichen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die International Veterinary Epilepsy Task Force (IVETF) hat auf der Open-Access-Plattform Biomedcentral im Bereich Veterinary Research sieben freizug\u00e4ngliche Publikationen ver\u00f6ffentlicht. Sie enthalten beispielsweise Standards zur Definition der Erkrankung, zur Einteilung der Erkrankung in verschiedene Gruppen, zur Diagnosestellung und zur richtigen Therapie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Empfehlungen f\u00fcr Tier\u00e4rztInnen entwickelt <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ziel der WissenschafterInnen ist es, eine Kontinuit\u00e4t bei der Diagnosestellung zu erreichen. Die Diagnose bei Patienten mit m\u00f6glichen epileptischen Anf\u00e4llen beinhaltet zwei grundlegende Schritte: das Sicherstellen, ob es sich tats\u00e4chlich um epileptische Anf\u00e4lle handelt und ihre zugrundeliegende Ursache zu kl\u00e4ren. Epileptische Anf\u00e4lle von nicht-epileptischen krampfartigen Ereignissen zu unterscheiden, kann eine Herausforderung darstellen. In ihren Empfehlungen stellen die WissenschafterInnen Kriterien vor, die bei dieser Unterscheidung helfen sollen.<\/p>\n<p><strong>Sieben Publikationen sind frei zug\u00e4nglich<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Definition &#8211; <a href=\"http:\/\/doi.org\/10.1186\/s12917-015-0461-2\" target=\"_blank\">Zur Definition der Erkrankung in der wissenschaftlichen Publikation<\/a><\/li>\n<li>Diagnosestellung &#8211; <a href=\"http:\/\/doi.org\/10.1186\/s12917-015-0462-1\" target=\"_blank\">Zur Diagnosestellung als wissenschaftliche Publikation<\/a><\/li>\n<li>Rassespezifische Epilepsiesyndrome &#8211; <a href=\"http:\/\/doi.org\/10.1186\/s12917-015-0463-0\" target=\"_blank\">Zu rassespezifischen Syndromen als wissenschaftliche Publikation<\/a><\/li>\n<li>Medikation von Epilepsie bei Hunden in Europa &#8211; <a href=\"http:\/\/doi.org\/10.1186\/s12917-015-0464-z\" target=\"_blank\">Zur Medikation der Erkrankung als wissenschaftliche Publikation<\/a><\/li>\n<li>Empfehlungen f\u00fcr Studiendesigns bei Hunden und Katzen &#8211; <a href=\"http:\/\/doi.org\/10.1186\/s12917-015-0465-y\" target=\"_blank\">Empfehlungen als wissenschaftliche Publikation<\/a><\/li>\n<li>Empfehlungen zu einem epilepsiespezifischen Magnetresonanztherapieprotokoll &#8211; <a href=\"http:\/\/doi.org\/10.1186\/s12917-015-0466-x\" target=\"_blank\">Zum Magnetresonanztherapieprotokoll in der wissenschaftlichen Publikation<\/a><\/li>\n<li>Empfehlungen f\u00fcr die Analyse nach dem Tod eines Tieres &#8211; <a href=\"http:\/\/doi.org\/10.1186\/s12917-015-0467-9\" target=\"_blank\">Empfehlungen in der wissenschaftlichen Publikation<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Quelle: Web-Redaktion der Veterin\u00e4rmedizinische Universit\u00e4t Wien (<abbr lang=\"de\" title=\"Veterin\u00e4rmedizinische Universit\u00e4t Wien\">Vetmeduni Vienna<\/abbr>)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Richtlinien zum Umgang mit Epilepsie bei Kleintieren entwickelt Epilepsie kommt bei Hunden und Katzen relativ h\u00e4ufig vor. 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