{"id":661,"date":"2015-08-06T20:53:23","date_gmt":"2015-08-06T18:53:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/?p=661"},"modified":"2015-08-07T07:54:34","modified_gmt":"2015-08-07T05:54:34","slug":"hunde-erkennen-2d-gesichter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/hunde-erkennen-2d-gesichter\/","title":{"rendered":"Hunde erkennen 2D-Gesichter"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: justify;\">Schau mir in die Augen: Hunde k\u00f6nnen auch Gesichter erkennen<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Bisher wurde die F\u00e4higkeit, Gesichter zu erkennen nur bei Menschen und anderen Primaten umfangreich festgestellt. Doch auch Hunde sind dazu in der Lage. Das haben Forscher entdeckt, die die Tiere einer Magnetresonanztomografie unterzogen. Ihre Studie zeigt: Wenn Hunde auf Gesichter reagieren, ist das kein gelerntes Verhalten, sondern angeboren.<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_668\" aria-describedby=\"caption-attachment-668\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/dog_face_scanner.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-668 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/dog_face_scanner-300x198.jpg\" alt=\"The dogs were trained to view both video images and static images on a screen while undergoing fMRI. Photo by Gregory Berns.\" width=\"300\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/dog_face_scanner-300x198.jpg 300w, https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/dog_face_scanner-1024x675.jpg 1024w, https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/dog_face_scanner.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-668\" class=\"wp-caption-text\">Hunde sahen\u00a0Videos und statische Bilder auf einem Bildschirm, w\u00e4hrend sie gleichzeitig einer Computertomografie unterzogen wurden.\u00a0\u00a0\u00a9Gregory Berns<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit Jahrhunderten h\u00e4lt der Mensch den Hund f\u00fcr seinen engsten Begleiter aus dem Tierreich. Wie die Vierbeiner aber uns und die Welt wahrnehmen, dar\u00fcber ist immer noch wenig bekannt. Jetzt haben Forscher mittels einer funktionellen Magnetresonanztomografie eine neue Erkenntnis gewonnen: Hunde sollen menschliche Gesichter erkennen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Normalerweise interagieren Hunde nicht mit 2D-Bildern. \u201eUnsere Ergebnisse zeigen, dass Hunde eine angeborene F\u00e4higkeit haben, Gesichter in ihrem Gehirn zu verarbeiten\u201c, erkl\u00e4rt der Neurowissenschaftler Gregory Berns von der Emory University in Atlanta. Bisher sei diese Eigenschaft nur bei Menschen und anderen Primaten ausf\u00fchrlich nachgewiesen. Berns und seine Kollegen ver\u00f6ffentlichten ihre Studie im <a href=\"https:\/\/peerj.com\/\" target=\"_blank\">Fachjournal PeerJ<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr das Gelingen der Untersuchungen ben\u00f6tigten die Wissenschaftler speziell trainierte Hunde. Die Vierbeiner mussten f\u00fcr die Tomografie l\u00e4ngere Zeit freiwillig und ruhig innerhalb des Scanners sitzen \u2014 ohne Zwang und Sedierung. Innerhalb des Scanners wurden den Hunden auf einem Bildschirm statische und bewegte Bilder gezeigt. Auch darauf mussten die Tiere trainiert werden \u2014 normalerweise interagieren Hunde nicht mit zweidimensionalen Bildern.<\/p>\n<figure id=\"attachment_669\" aria-describedby=\"caption-attachment-669\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/dog_face_area.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-669 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/dog_face_area-300x213.jpg\" alt=\"Abbildung: ROI-Positionen f\u00fcr \u201eDog Face Area\u201c (DFA) und prim\u00e4ren visuellen cortex (V1). Das DFA war gekennzeichnet durch den Gegensatz von Fl\u00e4chen gegen\u00fcber Objekte w\u00e4hrend der dynamischen Stimuli l\u00e4uft. Jede Farbe repr\u00e4sentiert den ROI von einem Hund. F\u00fcr die Visualisierung und Vergleich der Lage, die ROIs wurden r\u00e4umlich normalisiert und \u00fcberlagert in einer hohen Aufl\u00f6sung Hund brain Atlas (Datta et al., 2012). Die Lage des DFA wurde lokalisiert an den Medial bank der ventrocaudal temporal lobe in 4 der 6 Hunde, mit den anderen 2 lokalisierte mehr seitlich. V1 wurde von der Durchschnitt aller dynamischen Bedingungen ausf\u00fchren (Gesicht, Objekten, Szenen, R\u00fchrei) im Vergleich zum Ausgangswert. In jedem Hund, einem dorsalen Bereich der Aktivierung im kaudalen Teile\" width=\"300\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/dog_face_area-300x213.jpg 300w, https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/dog_face_area.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-669\" class=\"wp-caption-text\">Durch dieses Verfahren wurden die Positionen der\u00a0&#8222;dog face area&#8220; ausgelesen, wissenschaftlich untersucht und ausgewertet. \u00a9peerj.com<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Ende schafften es nur sechs Hunde, den Kriterien standzuhalten und mindestens 30 Sekunden auf jedes Bild zu schauen. Die Forscher zeigten ihnen auf dem Bildschirm verschiedene Motive von Menschen, Hunden, Stra\u00dfen oder Alltagsgegenst\u00e4nden. Ihr Interesse galt der Frage: Reagieren die Hunde auf Gesichter anders als auf gew\u00f6hnliche Gegenst\u00e4nde?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Hundehirne reagierten viel st\u00e4rker auf Gesichter als auf Gegenst\u00e4nde.<br \/>\n<\/strong>Das Ergebnis, das die sechs Versuchstiere lieferten, war eindeutig: Eine Region im Temporallappen im Gehirn der Hunde, auch Schl\u00e4fenlappen genannt, reagierte viel st\u00e4rker auf Filme mit menschlichen Gesichtern als auf Filme mit Alltagsgegenst\u00e4nden. Kaum Unterschiede in der Reaktion gab es bei statischen Bildern von menschlichen Gesichtern und Hundegesichtern. Beide Bilder reizten das Hundegehirn aber auch hier deutlich mehr als Bilder von Gegenst\u00e4nden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_678\" aria-describedby=\"caption-attachment-678\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/fig-3-2x.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-678 size-large\" src=\"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/fig-3-2x-1024x393.jpg\" alt=\"\u00a9peerj.com\" width=\"700\" height=\"269\" srcset=\"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/fig-3-2x-1024x393.jpg 1024w, https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/fig-3-2x-300x115.jpg 300w, https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/fig-3-2x.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-678\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9peerj.com<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_679\" aria-describedby=\"caption-attachment-679\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/fig-4-2x.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-679 size-large\" src=\"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/fig-4-2x-1024x776.jpg\" alt=\"\u00a9peerj.com\" width=\"700\" height=\"530\" srcset=\"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/fig-4-2x-1024x776.jpg 1024w, https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/fig-4-2x-300x227.jpg 300w, https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/fig-4-2x.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-679\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9peerj.com<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Berns und seine Kollegen wussten so, dass die F\u00e4higkeit angeboren sein muss. \u201eWenn die Reaktion der Hunde auf Gesichter gelerntes Verhalten w\u00e4re \u2014 indem sie zum Beispiel ein menschliches Gesicht mit Futter assoziieren \u2014 dann h\u00e4tten wir eine Reaktion im neuronalen Belohnungssystem des Gehirns sehen m\u00fcssen\u201c, sagt Bern. Genau das sei aber nicht der Fall gewesen. Die Region, die f\u00fcr die Gesichtsverarbeitung im Hundehirn zust\u00e4ndig ist, tauften die Wissenschaftler dog face area, kurz DFA.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hunde gelten als extrem soziale Tiere. Die Forscher nehmen an, dass die Gesichtserkennung f\u00fcr alle sozialen Wesen wichtig ist. In ihrer Studie schreiben sie, dass die Erkenntnisse helfen k\u00f6nnten, \u201edie besondere Sensibilit\u00e4t von Hunden f\u00fcr menschliche, soziale Reize zu erkl\u00e4ren\u201c.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><em>Referenzen der wissenschaftlichen Untersuchung:<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><em>Beitz AJ, Fletcher TF. 1993. <a href=\"https:\/\/scholar.google.com\/scholar_lookup?title=The%20brain&amp;author=Beitz&amp;publication_year=1993\">The brain<\/a>. In: Evans HE, ed. <a href=\"https:\/\/scholar.google.com\/scholar_lookup?title=Miller%E2%80%99s%20anatomy%20of%20the%20dog&amp;author=Evans&amp;publication_year=1993\">Miller\u2019s anatomy of the dog<\/a> (Third Edition). Philadelphia: W.B. Saunders Company.<\/em><\/li>\n<li><em>Berns GS, Brooks AM, Spivak M. 2012. <a href=\"https:\/\/dx.doi.org\/10.1371%2Fjournal.pone.0038027\">Functional MRI in awake unrestrained dogs<\/a>. PLoS ONE 7:e38027<\/em><\/li>\n<li><em>Berns GS, Brooks A, Spivak M. 2013. <a href=\"https:\/\/dx.doi.org\/10.1371%2Fjournal.pone.0081698\">Replicability and heterogeneity of awake unrestrained canine fMRI responses<\/a>. PLoS ONE 8:e81698<\/em><\/li>\n<li><em>Bruce V, Young A. 1998. <a href=\"https:\/\/scholar.google.com\/scholar_lookup?title=In%20the%20eye%20of%20the%20beholder:%20the%20science%20of%20face%20perception&amp;author=&amp;publication_year=1998\">In the eye of the beholder: the science of face perception<\/a>. 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