{"id":1428,"date":"2017-03-29T23:13:00","date_gmt":"2017-03-29T21:13:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/?p=1428"},"modified":"2017-03-30T10:32:30","modified_gmt":"2017-03-30T08:32:30","slug":"tierschutzgesetz-2107","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/tierschutzgesetz-2107\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreichisches Tierschutzgesetz 2017"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: justify;\">\u00d6sterreichisches Tierschutzgesetz 2017 (NEU)<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1432\" src=\"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/gesetze.jpg\" alt=\"\" width=\"197\" height=\"245\" \/>Was ist Tierschutz? &#8222;Als Tierschutz werden alle Aktivit\u00e4ten des Menschen bezeichnet, die darauf abzielen, Tieren individuell ein artgerechtes Leben ohne Zuf\u00fcgung von Leiden, Schmerzen, Sch\u00e4den und unn\u00f6tigen Beeintr\u00e4chtigungen zu erm\u00f6glichen. Der Tierschutz zielt auf das einzelne Tier und seine Unversehrtheit. Im Unterschied zu den Verfechtern von Tierrechten, die teilweise jegliche Nutzhaltung von Tieren durch den Menschen ablehnen, liegt im Tierschutzrecht und seinen zugeh\u00f6rigen Regelungen der Schwerpunkt auf der sach- und artgerechten Haltung, Umgang mit und Nutzung von Tieren durch den Menschen. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungsweise begrenzt sich die Tierschutzbewegung zumeist auf regional den Menschen vertraute und ihnen sympathische Wirbel- und S\u00e4ugetiere.&#8220; (lt. Wikipedia)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Was ist Tierrecht? &#8222;Tierrechte sind subjektive Rechte von Tieren. Die Tierethik untersucht, inwiefern Tiere, ggf. einschlie\u00dflich des Menschen, aus moralischer Sicht \u00fcber solche Rechte verf\u00fcgen. Dar\u00fcber hinaus werden Tierrechte als Teile einer staatlichen Rechtsordnung diskutiert. Die Art der vorgeschlagenen Rechte und die davon betroffenen Tiere variieren zwischen verschiedenen Positionen. Vertreter von unver\u00e4u\u00dferlichen und vergleichsweise weitgehenden Rechten von Tieren werden als Tierrechtler bezeichnet. Diese leiten aus Tierrechten weitreichende Forderungen an eine Gesellschaft bez\u00fcglich des Umgangs mit Tieren ab. Die Tierrechtsbewegung ist eine soziale Bewegung, die Tierrechte einfordert und durch den philosophischen Diskurs ma\u00dfgeblich beeinflusst ist.&#8220; (lt. Wikipedia)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Entstehung des \u00d6sterreichischen Tierschutzgesetzes<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>1996: Das Volksbegehren zur Schaffung eines Bundes-Tierschutzgesetzes wurde von 459.096 Personen unterzeichnet.<\/li>\n<li>2003: Im J\u00e4nner 2003 erfolgte das Bekenntnis aller vier im Nationalrat vertretenen Parteien zu einer bundesweiten Regelung.<\/li>\n<li>2004: Am 28. September 2004 wurde das bundeseinheitliche Tierschutzgesetz (BGBl. I Nr. 118\/2004, Art. 2) kundgemacht.<\/li>\n<li>2005: Das Tierschutzgesetz tritt mit 1. J\u00e4nner 2005 in Kraft. Seither gelten in allen Bundesl\u00e4ndern einheitliche Bestimmungen.<\/li>\n<li>2007: Seit M\u00e4rz 2007 sind auch die Agenden f\u00fcr Angelegenheiten des Schutzes von Tieren beim Transport im Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit angesiedelt. Zuvor war das Bundesministerium f\u00fcr Verkehr, Innovation und Technologie zust\u00e4ndig.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tierschutzgesetz und Verordnungen zum Tierschutzgesetz (TSchG)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ausgangsbasis f\u00fcr das Tierschutzgesetz bildeten das geltende Tierschutzrecht der L\u00e4nder:<\/p>\n<ul>\n<li>10 Landestierschutzgesetze und zahlreiche Landestierschutzverordnungen<\/li>\n<li>eine zwischen den L\u00e4ndern abgeschlossene Vereinbarung gem\u00e4\u00df Art. 15a B-VG \u00fcber den Schutz von Nutztieren in der Landwirtschaft<\/li>\n<li>eine zwischen den L\u00e4ndern abgeschlossene Vereinbarung gem\u00e4\u00df Art. 15a B-VG zur Verbesserung des Tierschutzes im allgemeinen und im besonderen im au\u00dferlandwirtschaftlichen Bereich)<\/li>\n<li>EU-Bestimmungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier eine detaillierte textliche <a href=\"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Tierschutzgesetz-2017.pdf\" target=\"_blank\">Gegen\u00fcberstellung Tierschutzgesetz 2017 mit Tierschutzgesetz 2005<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Nationalrat hat in der\u00a0173. Nationalratssitzung der XXV. GP am 30. M\u00e4rz 2017 folgendes Gesetz beschlossen:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Bundesgesetz \u00fcber den Schutz der Tiere (Tierschutzgesetz-TSchG), BGBl.\u00a0I Nr.\u00a0118\/2004, zuletzt ge\u00e4ndert durch das Bundesgesetz BGBl.\u00a0I Nr.\u00a080\/2013, wird wie folgt ge\u00e4ndert:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>In diesem Bundesgesetz wird jeweils die Wortfolge \u201ef\u00fcr Gesundheit\u201c durch die Wortfolge \u201ef\u00fcr Gesundheit und Frauen\u201c ersetzt und die Wortfolge \u201eder Bundesminister\u201c durch die Wortfolge \u201edie Bundesministerin\/der Bundesminister\u201c, die Wortfolge \u201edes Bundesministers\u201c durch die Wortfolge \u201eder Bundesministerin\/des Bundesministers\u201c, die Wortfolge \u201edem Bundesminister\u201c durch die Wortfolge \u201eder Bundesministerin\/dem Bundesminister\u201c sowie die Wortfolge \u201eden Bundesminister\u201c durch die Wortfolge \u201edie Bundesministerin\/den Bundesminister\u201c ersetzt.<\/li>\n<li>Das Inhaltsverzeichnis lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"576\">\u201eInhaltsverzeichnis<\/p>\n<p>1. Hauptst\u00fcck<\/p>\n<p>Allgemeine Bestimmungen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a01.<\/td>\n<td width=\"512\">Zielsetzung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a02.<\/td>\n<td width=\"512\">F\u00f6rderung des Tierschutzes<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a03.<\/td>\n<td width=\"512\">Geltungsbereich<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a04.<\/td>\n<td width=\"512\">Begriffsbestimmungen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a05.<\/td>\n<td width=\"512\">Verbot der Tierqu\u00e4lerei<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a06.<\/td>\n<td width=\"512\">Verbot der T\u00f6tung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a07.<\/td>\n<td width=\"512\">Verbot von Eingriffen an Tieren<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a08.<\/td>\n<td width=\"512\">Verbot der Weitergabe, der Ver\u00e4u\u00dferung und des Erwerbs bestimmter Tiere<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a08a.<\/td>\n<td width=\"512\">Verkaufsverbot von Tieren<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a09.<\/td>\n<td width=\"512\">Hilfeleistungspflicht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a010.<\/td>\n<td width=\"512\">Tierversuche<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a011.<\/td>\n<td width=\"512\">Transport von Tieren<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"576\">2. Hauptst\u00fcck<\/p>\n<p>Tierhaltung<\/p>\n<p>1. Abschnitt<\/p>\n<p>Allgemeine Bestimmungen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a012.<\/td>\n<td width=\"512\">Anforderungen an den Halter<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a013.<\/td>\n<td width=\"512\">Grunds\u00e4tze der Tierhaltung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a014.<\/td>\n<td width=\"512\">Betreuungspersonen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a015.<\/td>\n<td width=\"512\">Versorgung bei Krankheit oder Verletzung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a016.<\/td>\n<td width=\"512\">Bewegungsfreiheit<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a017.<\/td>\n<td width=\"512\">F\u00fcttern und Tr\u00e4nken<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a018.<\/td>\n<td width=\"512\">Bauliche Ausstattung und Haltungsvorrichtungen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a018a.<\/td>\n<td width=\"512\">Die Fachstelle f\u00fcr tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a019.<\/td>\n<td width=\"512\">Nicht in Unterk\u00fcnften untergebrachte Tiere<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a020.<\/td>\n<td width=\"512\">Kontrollen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a021.<\/td>\n<td width=\"512\">Aufzeichnungen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a022.<\/td>\n<td width=\"512\">Zuchtmethoden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a023.<\/td>\n<td width=\"512\">Bewilligungen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"576\">2. Abschnitt<\/p>\n<p>Besondere Bestimmungen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a024.<\/td>\n<td width=\"512\">Tierhaltungsverordnung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a024a.<\/td>\n<td width=\"512\">Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Zuchtkatzen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a025.<\/td>\n<td width=\"512\">Wildtiere<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a026.<\/td>\n<td width=\"512\">Haltung von Tieren in Zoos<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a027.<\/td>\n<td width=\"512\">Haltung von Tieren in Zirkussen, Variet\u00e9s und \u00e4hnlichen Einrichtungen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a028.<\/td>\n<td width=\"512\">Verwendung von Tieren bei sonstigen Veranstaltungen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a029.<\/td>\n<td width=\"512\">Tierheime, Tierpensionen, Tierasyle und Gnadenh\u00f6fe<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a030.<\/td>\n<td width=\"512\">Entlaufene, ausgesetzte, zur\u00fcckgelassene sowie von der Beh\u00f6rde beschlagnahmte oder abgenommene Tiere<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a031.<\/td>\n<td width=\"512\">Haltung von Tieren im Rahmen wirtschaftlicher T\u00e4tigkeiten oder zur Zucht oder zum Verkauf<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a031a.<\/td>\n<td width=\"512\">Aufnahme, Weitergabe und Vermittlung von Tieren<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a032.<\/td>\n<td width=\"512\">Schlachtung oder T\u00f6tung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"576\">3. Hauptst\u00fcck<\/p>\n<p>Vollziehung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a033.<\/td>\n<td width=\"512\">Beh\u00f6rden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a034.<\/td>\n<td width=\"512\">Mitwirkung von Organen des \u00f6ffentlichen Sicherheitsdienstes<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a035.<\/td>\n<td width=\"512\">Beh\u00f6rdliche \u00dcberwachung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a036.<\/td>\n<td width=\"512\">Betreten von Liegenschaften, R\u00e4umen und Transportmitteln, Mitwirkungspflicht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a037.<\/td>\n<td width=\"512\">Sofortiger Zwang<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"576\">4. Hauptst\u00fcck<\/p>\n<p>Straf- und Schlussbestimmungen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a038.<\/td>\n<td width=\"512\">Strafbestimmungen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a039.<\/td>\n<td width=\"512\">Verbot der Tierhaltung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a040.<\/td>\n<td width=\"512\">Verfall<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a041.<\/td>\n<td width=\"512\">Tierschutzombudsperson<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a041a.<\/td>\n<td width=\"512\">Tierschutzkommission, Tierschutzarbeitsplan und Tierschutzbericht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a042.<\/td>\n<td width=\"512\">Tierschutzrat<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a042a.<\/td>\n<td width=\"512\">Vollzugsbeirat<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a043.<\/td>\n<td width=\"512\">Verweisungen, personenbezogene Bezeichnungen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a044.<\/td>\n<td width=\"512\">In-Kraft-Treten und \u00dcbergangsbestimmungen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a045.<\/td>\n<td width=\"512\">Vorbereitung der Vollziehung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a046.<\/td>\n<td width=\"512\">Umsetzungshinweis<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a047.<\/td>\n<td width=\"512\">Notifikation<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"64\">\u00a7\u00a048.<\/td>\n<td width=\"512\">Vollziehungsklausel\u201c<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"3\">\n<li>\u00a7\u00a04 Z\u00a09 lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201e9. Tierheim: eine nicht auf Gewinn gerichtete Einrichtung, die die Verwahrung und Vermittlung herrenloser oder fremder Tiere anbietet;\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"4\">\n<li>Nach \u00a7\u00a04 Z\u00a09 werden folgende Ziffern 9a und 9b eingef\u00fcgt:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201e9a. Tierpension: eine Einrichtung, die die Verwahrung fremder Tiere gegen Entgelt oder in anderer Ertragsabsicht anbietet;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 9b. Tierasyl oder Gnadenhof: eine Einrichtung zur dauerhaften Verwahrung von herrenlosen oder fremden Tieren;\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"5\">\n<li>\u00a7 4 Z 14 lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201e14. Zucht: Fortpflanzung von Tieren unter Verantwortung des Halters durch<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>a) gemeinsames Halten geschlechtsreifer Tiere verschiedenen Geschlechts oder<\/li>\n<li>b) gezielte oder nicht verhinderte Anpaarung oder<\/li>\n<li>c) das Heranziehen eines bestimmten Tieres zum Decken oder<\/li>\n<li>d) durch Anwendung von Techniken der Reproduktionsmedizin.\u201c<\/li>\n<li>\u00a7\u00a05 Abs.\u00a02 Z\u00a01 lit.\u00a0m und Schlusssatz lauten:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201em) K\u00f6rperformen, bei denen mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit angenommen werden muss, dass nat\u00fcrliche Geburten nicht m\u00f6glich sind, oder<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tiere mit Qualzuchtmerkmalen importiert, erwirbt, vermittelt, weitergibt oder ausstellt;\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"7\">\n<li>\u00a7\u00a05 Abs.\u00a02 Z\u00a03 lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201e3. a) Stachelhalsb\u00e4nder, Korallenhalsb\u00e4nder oder elektrisierende oder chemische Dressurger\u00e4te verwendet oder<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>b) technische Ger\u00e4te, Hilfsmittel oder Vorrichtungen verwendet, die darauf abzielen, das Verhalten eines Tieres durch H\u00e4rte oder durch Strafreize zu beeinflussen oder<\/li>\n<li>c) W\u00fcrgehalsb\u00e4nder ohne Stoppmechanismus verwendet;\u201c<\/li>\n<li>In \u00a7\u00a05 Abs.\u00a02 Z\u00a013 wird die Wortfolge \u201ein einer Weise vernachl\u00e4ssigt, dass\u201c durch die Wortfolge \u201ein einer Weise vernachl\u00e4ssigt oder gestaltet, dass\u201c ersetzt.<\/li>\n<li>In \u00a7\u00a05 Abs.\u00a03 Z\u00a04 lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201e4. Ma\u00dfnahmen bei Eins\u00e4tzen von Diensthunden, die im Einklang mit dem Waffengebrauchsgesetz 1969, BGBl.\u00a0Nr.\u00a0149\/1969, oder dem Milit\u00e4rbefugnisgesetz \u2013 MBG, BGBl.\u00a0I Nr.\u00a086\/2000, stehen oder Ma\u00dfnahmen durch besonders geschulte Personen zur erforderlichen Ausbildung f\u00fcr solche Eins\u00e4tze.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"10\">\n<li>\u00a7\u00a07 Abs.\u00a03 lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e(3) Eingriffe, bei denen ein Tier erhebliche Schmerzen erleiden wird oder erleiden k\u00f6nnte, sind, soweit nicht durch Verordnung gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a024 Abs.\u00a01 Z\u00a01 anderes bestimmt ist, nur zul\u00e4ssig, wenn sie nach wirksamer Bet\u00e4ubung durch einen Tierarzt oder durch eine unter Verantwortung des TGD-Betreuungstierarztes zugezogene Hilfsperson sowie mit postoperativ wirksamer Schmerzbehandlung<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>von einem Tierarzt oder<\/li>\n<li>von einer sonstigen sachkundigen Person<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">durchgef\u00fchrt werden. Die Voraussetzungen f\u00fcr die Einbindung von Hilfspersonen durch den TGD-Betreuungstierarzt sind in der Verordnung gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a07 Abs.\u00a02 des Tierarzneimittelkontrollgesetzes, BGBl. I Nr.\u00a028\/2002 (TAKG), in der Fassung von BGBl.\u00a0I Nr.\u00a036\/2008, zu regeln. Art und Nachweis der Sachkunde sind in der Verordnung gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a024 Abs.\u00a01 Z\u00a01 zu regeln. \u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"11\">\n<li>In \u00a7\u00a07 wird nach Abs.\u00a05 folgender Abs.\u00a06 angef\u00fcgt:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e(6) Das aus \u00e4sthetischen oder kommerziellen Gr\u00fcnden vorgenommene T\u00e4towieren oder Verf\u00e4rben von Haut, Federkleid oder Fell ist verboten, sofern es sich nicht um eine Ma\u00dfnahme zur fachgerechten Tierkennzeichnung handelt.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"12\">\n<li>\u00a7\u00a08a Abs.\u00a02 lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e(2) Das \u00f6ffentliche Feilhalten, Feil- oder Anbieten zum Kauf oder zur Abgabe (Inverkehrbringen) von Tieren ist nur im Rahmen einer gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a031 Abs.\u00a01 genehmigten Haltung oder durch Z\u00fcchter, die gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a031 Abs.\u00a04 diese T\u00e4tigkeit gemeldet haben, sofern sie nicht auf Grund einer Verordnung von dieser Verpflichtung ausgenommen sind, gestattet. Dies gilt auch f\u00fcr derartige Aktivit\u00e4ten im Internet. Ausgenommen davon ist<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>die Vornahme solcher T\u00e4tigkeiten im Rahmen oder zum Zweck der Land- und Forstwirtschaft sowie<\/li>\n<li>die Suche von Interessenten f\u00fcr einzelne, individuell bestimmte Tiere, bei denen die bleibenden Eckz\u00e4hne bereits ausgebildet sind, die nicht bei ihrem bisherigen Halter bleiben k\u00f6nnen oder d\u00fcrfen, durch den Halter oder eine gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a030 mit den Pflichten eines Halters betraute Person, Vereinigung oder Institution.\u201c<\/li>\n<li>In \u00a7\u00a010 wird die Wortfolge \u201eTierversuchsgesetzes 2012, BGBl. Nr. 114\/2012\u201c durch die Wortfolge \u201eTierversuchsgesetzes 2012, BGBl.\u00a0I Nr.\u00a0114\/2012\u201c ersetzt.<\/li>\n<li>In \u00a7\u00a012 Abs.\u00a03 wird der Begriff \u201e14. Lebensjahr\u201c durch den Begriff \u201e16.\u00a0Lebensjahr\u201c ersetzt.<\/li>\n<li>\u00a7\u00a016 Abs.\u00a05 wird folgender Satz angef\u00fcgt:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eJedenfalls nicht als Anbindehaltung gilt das F\u00fchren von Hunden an der Leine, das Anbinden im Rahmen von rechtskonformen Hundeausbildungsma\u00dfnahmen, Katastropheneins\u00e4tzen oder Eins\u00e4tzen als Dienst-, Assistenz- oder Therapiehund sowie das kurzfristige Anbinden von mitgef\u00fchrten Hunden vor Pl\u00e4tzen oder Geb\u00e4uden, die mit Hunden nicht betreten werden d\u00fcrfen.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"16\">\n<li>Nach \u00a7\u00a018 wird folgender \u00a7\u00a018a samt \u00dcberschrift eingef\u00fcgt:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Fachstelle f\u00fcr tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>18a. (1) Die Fachstelle ist eine Einrichtung des Bundes und untersteht der Bundesministerin\/dem Bundesminister f\u00fcr Gesundheit und Frauen. Sie dient als zentrale Informations- und Begutachtungsstelle im Bereich des Tierschutzes und hat bei ihrer T\u00e4tigkeit auf den Stand der Wissenschaft und Forschung sowie auf gesellschaftliche und \u00f6konomische Entwicklungen sowie auf praktische Erfahrungen Bedacht zu nehmen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">(2) Ihre Aufgaben umfassen insbesondere:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>die Begutachtung von Aufstallungssystemen und technischen Ausr\u00fcstungen f\u00fcr Tierhaltungen;<\/li>\n<li>die Begutachtung von Haltungssystemen und Stalleinrichtungen sowie von Heimtierunterk\u00fcnften und Heimtierzubeh\u00f6r;<\/li>\n<li>die Durchf\u00fchrung von Bewertungen und Vergabe von Tierschutzkennzeichen gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a018;<\/li>\n<li>die T\u00e4tigkeit als nationale Kontaktstelle in Angelegenheiten des Tierschutzes, im Auftrag der Bundesministerin\/des Bundesministers f\u00fcr Gesundheit und Frauen;<\/li>\n<li>Sammlung und Evidenthaltung von wissenschaftlichen und juristischen Grundlagen des Tierschutzes;<\/li>\n<li>Abgabe von Gutachten sowie Mitarbeit bei der Erstellung von Handb\u00fcchern und Checklisten zu Fragen des Tierschutzes.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">(3) Die Fachstelle ist berechtigt, an Sitzungen des Tierschutzrates sowie des Vollzugsbeirates durch einen Vertreter\/eine Vertreterin teilzunehmen und kann dieser\/diese von den genannten Gremien auch als Experte\/Expertin zugezogen werden. Weiters ist sie in Erf\u00fcllung ihrer Aufgaben gem\u00e4\u00df Abs.\u00a02 Z\u00a01 bis 3 zum Daten- und Informationsaustausch mit Pr\u00fcfstellen anderer L\u00e4nder berechtigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(4) Sofern es die Erf\u00fcllung der in Abs.\u00a02 genannten Aufgaben zul\u00e4sst, kann die Fachstelle auch anderen nat\u00fcrlichen und juristischen Personen im Rahmen ihres Aufgabenbereiches Leistungen erbringen. Arbeiten f\u00fcr Gebietsk\u00f6rperschaften und Arbeiten, die im \u00f6ffentlichen Interesse liegen, sind dabei bevorzugt zu behandeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(5) Der Fachstelle kommt insofern Rechtspers\u00f6nlichkeit (Teilrechtsf\u00e4higkeit) zu, als sie berechtigt ist, im eigenen Namen<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>durch unentgeltliche Rechtsgesch\u00e4fte Verm\u00f6gen und Rechte zu erwerben;<\/li>\n<li>Vertr\u00e4ge \u00fcber die Durchf\u00fchrung wissenschaftlicher Arbeiten in ihrem Fachbereich im Auftrag Dritter (einschlie\u00dflich Bundesdienststellen) abzuschlie\u00dfen;<\/li>\n<li>Druckwerke, Ton-, Bild- und sonstige Datentr\u00e4ger, Repliken sowie sonstige Artikel, die mit der T\u00e4tigkeit der Fachstelle in unmittelbarem Zusammenhang stehen, herzustellen bzw. zu verlegen und zu vertreiben;<\/li>\n<li>Fach-, Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen durchzuf\u00fchren;<\/li>\n<li>mit Genehmigung der Bundesministerin\/des Bundesministers f\u00fcr Gesundheit und Frauen die Mitgliedschaft zu Vereinen, anderen juristischen Personen und zwischenstaatlichen Organisationen, deren Zweck ihren Aufgaben entspricht, zu erwerben;<\/li>\n<li>F\u00f6rderungen anderer Rechtstr\u00e4ger als des Bundes entgegenzunehmen;<\/li>\n<li>von Verm\u00f6gen und Rechten, die sie aus Rechtsgesch\u00e4ften gem\u00e4\u00df Z 1 bis 6 erworben hat, zur Erf\u00fcllung ihrer Zwecke Gebrauch zu machen.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">(6) Im Rahmen der Teilrechtsf\u00e4higkeit ist die Fachstelle eine juristische Person des \u00f6ffentlichen Rechts und wird durch ihre Leiterin oder ihren Leiter vertreten. F\u00fcr Verbindlichkeiten, die im Rahmen der Teilrechtsf\u00e4higkeit entstehen, trifft den Bund keine Haftung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(7) Auf Arbeitsverh\u00e4ltnisse im Rahmen der Teilrechtsf\u00e4higkeit ist das privatrechtlich jeweils erforderliche Gesetz, wie zum Beispiel das Angestelltengesetz, anzuwenden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(8) Soweit die Fachstelle im Rahmen ihrer Teilrechtsf\u00e4higkeit t\u00e4tig wird, hat sie die Grunds\u00e4tze eines ordentlichen Unternehmers zu beachten. Sie hat der Bundesministerin\/dem Bundesminister f\u00fcr Gesundheit und Frauen in der von dieser oder diesem festzusetzenden Form einen Gebarungsvorschlag sowie einen Rechnungsabschluss vorzulegen. Die Gesch\u00e4ftsabwicklung, die Buchf\u00fchrung sowie die sonstige Verm\u00f6gens-, Personal- und Inventarverwaltung im Rahmen des Abs.\u00a05 kann die Fachstelle selbst besorgen oder durch Dritte besorgen lassen; gegen Entgelt k\u00f6nnen auch Einrichtungen des Bundes damit beauftragt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(9) Die Fachstelle als teilrechtsf\u00e4hige Einrichtung unterliegt bei Besorgung ihrer Angelegenheiten der Aufsicht der Bundesministerin\/des Bundesministers f\u00fcr Gesundheit und Frauen sowie der Kontrolle des Rechnungshofes. Die Aufsicht erstreckt sich auf die Einhaltung der Gesetze und Verordnungen sowie die Erf\u00fcllung der der Fachstelle obliegenden Aufgaben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(10) Die Bundesministerin\/der Bundesminister f\u00fcr Gesundheit und Frauen ist berechtigt, sich \u00fcber alle Angelegenheiten der Fachstelle zu informieren. Die Fachstelle ist verpflichtet, der Bundesministerin\/dem Bundesminister f\u00fcr Gesundheit und Frauen Ausk\u00fcnfte \u00fcber alle Angelegenheiten der Fachstelle zu erteilen, Gesch\u00e4ftsst\u00fccke und Unterlagen \u00fcber die von ihr oder ihm bezeichneten Gegenst\u00e4nde vorzulegen, von ihr oder ihm angeordnete Erhebungen anzustellen und \u00dcberpr\u00fcfungen an Ort und Stelle vornehmen zu lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(11) Alle Einnahmen aus T\u00e4tigkeiten gem\u00e4\u00df Abs.\u00a05 sind Einnahmen der Fachstelle und ausschlie\u00dflich zur Finanzierung der f\u00fcr die Erf\u00fcllung der in Abs.\u00a02 genannten Aufgaben erforderlichen Ressourcen zu verwenden.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"17\">\n<li>\u00a7\u00a020 Abs.\u00a03 lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e(3) Es muss eine geeignete (fest installierte oder bewegliche) Beleuchtung zur Verf\u00fcgung stehen, die ausreicht, um die Tiere jederzeit gr\u00fcndlich inspizieren zu k\u00f6nnen, soweit dies zur Versorgung und Beobachtung der Tiere unerl\u00e4sslich ist.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"18\">\n<li>\u00a7\u00a021 Abs.\u00a01 wird folgender Satz angef\u00fcgt:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWeitere Aufzeichnungsverpflichtungen, die sich aus EU-Richtlinien zum Schutz von Tieren ergeben, sind durch Verordnung der Bundesministerin\/des Bundesministers f\u00fcr Gesundheit und Frauen, in Bezug auf Tiere gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a024 Abs.\u00a01 Z\u00a01 im Einvernehmen mit der Bundesministerin\/dem Bundesminister f\u00fcr Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, festzulegen.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"19\">\n<li>\u00a7\u00a023 lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u00a7\u00a023. (1) F\u00fcr Bewilligungen gelten, soweit nicht anderes bestimmt ist, die folgenden Bestimmungen:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>Die Beh\u00f6rde hat Bewilligungen nur auf Antrag zu erteilen. \u00d6rtlich zust\u00e4ndig f\u00fcr die Bewilligung ist die Beh\u00f6rde, in deren Sprengel die bewilligungspflichtige Haltung, Mitwirkung oder Verwendung von Tieren stattfindet oder stattfinden soll.<\/li>\n<li>Die Bewilligung ist zu erteilen, wenn die beantragte Tierhaltung den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes und der auf dessen Grundlage erlassenen Verordnungen sowie dem anerkannten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse entspricht und kein Tierhaltungsverbot entgegensteht.<\/li>\n<li>Bewilligungen k\u00f6nnen erforderlichenfalls befristet oder unter Auflagen oder unter Bedingungen erteilt werden.<\/li>\n<li>Eine befristete Bewilligung ist auf Antrag des Bewilligungsinhabers zu verl\u00e4ngern, wenn der Antrag vor Ablauf der Frist eingebracht wird und die Voraussetzungen f\u00fcr die Erteilung der Bewilligung weiterhin gegeben sind. Erforderlichenfalls sind die Bedingungen oder Auflagen (Z\u00a03) abzu\u00e4ndern.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">(2) Stellt die Beh\u00f6rde fest, dass die Tierhaltung nicht mehr den Bewilligungsvoraussetzungen entspricht oder die vorgeschriebenen Auflagen oder Bedingungen nicht eingehalten werden, hat sie mit Bescheid die zur Erreichung des rechtm\u00e4\u00dfigen Zustandes notwendigen Ma\u00dfnahmen vorzuschreiben und dem Bewilligungsinhaber den Entzug der Bewilligung anzudrohen. Kommt der Bewilligungsinhaber innerhalb der im Bescheid festgesetzten Frist den Vorschreibungen nicht nach, hat die Beh\u00f6rde die Bewilligung zu entziehen. Bei bewilligungspflichtigen Tierhaltungen ohne Genehmigung kann die Beh\u00f6rde mittels Bescheid die Einstellung der Haltung und die zur Sicherung der Einstellung erforderlichen Ma\u00dfnahmen verf\u00fcgen oder eine Frist zur Erlangung der Genehmigung festlegen, bei deren Nichteinhaltung die Einstellung der Tierhaltung zu erfolgen hat. Die betroffenen Tiere sind abzunehmen und solchen Vereinigungen, Institutionen oder Personen zu \u00fcbergeben, die Gew\u00e4hr f\u00fcr eine diesem Bundesgesetz entsprechende Haltung bieten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(3) Sind innerhalb von sechs Monaten nach Abnahme von Tieren gem\u00e4\u00df Abs.\u00a02 die Voraussetzungen f\u00fcr eine ordnungsgem\u00e4\u00dfe Haltung geschaffen oder die erforderliche Genehmigung erwirkt, so sind sie zur\u00fcckzustellen. Ist dies nicht der Fall oder ist bereits vor Ablauf dieser Frist \u2013 fr\u00fchestens aber zwei Monate nach der Abnahme \u2013 erkennbar, dass die Voraussetzungen bis dahin nicht vorliegen werden, so sind die Tiere als verfallen anzusehen.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"20\">\n<li>\u00a7\u00a024a samt \u00dcberschrift lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eKennzeichnung und Registrierung von Hunden und Zuchtkatzen<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>24a. (1) Die Bundesministerin\/der Bundesminister f\u00fcr Gesundheit und Frauen stellt im Sinne einer \u00fcberregionalen Zusammenarbeit zum Zwecke<\/li>\n<\/ul>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>der Zur\u00fcckf\u00fchrung entlaufener, ausgesetzter oder zur\u00fcckgelassener Hunde auf ihren Halter sowie<\/li>\n<li>der Identifizierung von Zuchtkatzen<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">f\u00fcr die Registrierung und Verwaltung der in Abs.\u00a02 angef\u00fchrten Daten eine l\u00e4nder\u00fcbergreifende Datenbank zur Verf\u00fcgung. Zu diesem Zweck k\u00f6nnen bestehende elektronische Register herangezogen werden. Die Bundesministerin\/der Bundesminister f\u00fcr Gesundheit und Frauen ist f\u00fcr diese Datenbank Auftraggeber gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a04 Z\u00a04 DSG\u00a02000.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(2) Zur Erf\u00fcllung der in Abs.\u00a01 angef\u00fchrten Zwecke sind folgende Daten (Stammdaten) gem\u00e4\u00df Abs.\u00a04, 4a und 6 zu melden und zu erfassen:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>personenbezogene Daten des Halters, ist dieser nicht mit dem Eigent\u00fcmer des Tieres ident, ebenso die des Eigent\u00fcmers:<\/li>\n<li>a) Name,<\/li>\n<li>b) Art und Nummer eines amtlichen Lichtbildausweises,<\/li>\n<li>c) Zustelladresse,<\/li>\n<li>d) Kontaktdaten,<\/li>\n<li>e) Geburtsdatum,<\/li>\n<li>f) Datum der Aufnahme der Haltung bei Hunden oder der Meldung gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a031 Abs.\u00a04 bei Zuchtkatzen,<\/li>\n<li>g) Datum der Abgabe und neuer Halter (Name und Nummer eines amtlichen Lichtbildausweises) oder des Todes des Tieres,<\/li>\n<li>h) fakultativ: die Eigenschaft als gemeldeter Z\u00fcchter\/gemeldete Z\u00fcchterin von Hunden gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a031.<\/li>\n<li>tierbezogene Daten:<\/li>\n<li>a) Rasse,<\/li>\n<li>b) Geschlecht,<\/li>\n<li>c) Geburtsdatum (zumindest Jahr),<\/li>\n<li>d) Kennzeichnungsnummer (Microchipnummer),<\/li>\n<li>e) im Falle eines Tieres, an dessen K\u00f6rperteilen aus veterin\u00e4rmedizinischem Grund Eingriffe unternommen wurden, Angabe des genauen Grundes und des Tierarztes, der den Eingriff vorgenommen hat bzw. Angabe sonstiger Gr\u00fcnde (zB Beschlagnahme),<\/li>\n<li>f) Geburtsland,<\/li>\n<li>g) fakultativ: Nummer eines allf\u00e4llig vorhandenen Heimtierausweises,<\/li>\n<li>h) fakultativ: Datum der letzten Tollwutimpfung unter Angabe des Impfstoffes, falls vorhanden.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">(3) Alle im Bundesgebiet gehaltenen Hunde sind mittels eines zifferncodierten, elektronisch ablesbaren Microchips auf Kosten des Halters von einem Tierarzt kennzeichnen zu lassen. Welpen sind sp\u00e4testens mit einem Alter von drei Monaten, jedenfalls aber vor der ersten Weitergabe so zu kennzeichnen. Hunde, die in das Bundesgebiet eingebracht werden, m\u00fcssen entsprechend den veterin\u00e4rrechtlichen Bestimmungen gekennzeichnet sein. Die Kennzeichnung gem\u00e4\u00df dem ersten Satz kann unterbleiben, wenn der Hund bereits durch einen funktionsf\u00e4higen Microchip gekennzeichnet wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(3a) Alle im Bundesgebiet gehaltenen Katzen, die zur Zucht verwendet werden, sind mittels eines zifferncodierten, elektronisch ablesbaren Microchips auf Kosten des Halters von einem Tierarzt kennzeichnen zu lassen. Jungtiere, die f\u00fcr die Zucht verwendet werden sollen, sind sp\u00e4testens vor Ausbildung der bleibenden Eckz\u00e4hne so zu kennzeichnen. Die Kennzeichnung gem\u00e4\u00df dem ersten Satz kann unterbleiben, wenn die Katze, die zur Zucht verwendet wird, bereits durch einen funktionsf\u00e4higen Microchip gekennzeichnet wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(4) Jeder Halter von Hunden gem\u00e4\u00df Abs.\u00a03 ist verpflichtet sein Tier binnen eines Monats nach der Kennzeichnung, Einreise oder \u00dcbernahme \u2011 jedenfalls aber vor einer Weitergabe \u2011 unter Angabe der Daten gem\u00e4\u00df Abs.\u00a02 Z\u00a01 lit.\u00a0a bis g und Z\u00a02 lit.\u00a0a bis f zu melden. Weiters k\u00f6nnen die Daten gem\u00e4\u00df Abs.\u00a02 Z\u00a01 lit.\u00a0h und Z\u00a02 lit.\u00a0g und h gemeldet werden. Die Eingabe der Meldung erfolgt \u00fcber ein elektronisches Portal:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>vom Halter selbst oder<\/li>\n<li>nach Meldung der Daten durch den Halter an die Beh\u00f6rde durch diese oder<\/li>\n<li>im Auftrag des Halters durch den freiberuflich t\u00e4tigen Tierarzt, der die Kennzeichnung oder Impfung vornimmt oder durch eine sonstige Meldestelle.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">(4a) Jeder Halter von Zuchtkatzen, das sind Katzen, die zur Zucht verwendet werden oder verwendet werden sollen, ist verpflichtet, sein Tier binnen eines Monats nach der Kennzeichnung oder \u00dcbernahme eines bereits gekennzeichneten Tieres unter Angabe der Daten gem\u00e4\u00df Abs.\u00a02 Z\u00a01 lit.\u00a0a bis g und Z\u00a02 lit.\u00a0a bis f zu melden. Weiters k\u00f6nnen die Daten gem\u00e4\u00df Abs.\u00a02 Z\u00a02 lit.\u00a0g und h gemeldet werden. Die Eingabe der Meldung erfolgt \u00fcber ein elektronisches Portal:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>vom Halter selbst oder<\/li>\n<li>nach Meldung der Daten durch den Halter an die Beh\u00f6rde durch diese oder<\/li>\n<li>im Auftrag des Halters durch den freiberuflich t\u00e4tigen Tierarzt, der die Kennzeichnung oder Impfung vornimmt oder durch eine sonstige Meldestelle.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">(5) Zum Zweck der eindeutigen Identifizierung der Personen ist f\u00fcr jeden Halter bzw. Eigent\u00fcmer \u2013 soweit es sich um eine nat\u00fcrliche Person handelt \u2013 von Seiten der Heimtierdatenbank das bereichsspezifische Personenkennzeichen GH (\u00a7\u00a7\u00a09 und 13\u00a0Abs.\u00a02 des E-Government-Gesetzes, BGBl.\u00a0I\u00a0Nr.\u00a010\/2004), bei juristischen Personen die Kennziffer oder das Identifikationsmerkmal des Unternehmensregisters gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a025\u00a0Bundesstatistikgesetz 2000, BGBl.\u00a0I\u00a0Nr.\u00a0163\/1999, zu verarbeiten. Jedem Stammdatensatz ist eine Registrierungsnummer zuzuordnen. Diese ist dem Eingebenden von der Datenbank mitzuteilen und gilt als Best\u00e4tigung f\u00fcr die erfolgreich durchgef\u00fchrte Meldung. Im Falle, dass die Eingabe von der Beh\u00f6rde oder im Auftrag des Tierhalters durch einen freiberuflichen Tierarzt oder einer sonstigen Meldestelle vorgenommen wird, ist die Registrierungsnummer von diesen dem Halter mitzuteilen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(6) Jede \u00c4nderung ist vom Halter oder Eigent\u00fcmer von Hunden in der in Abs.\u00a04 Z\u00a01 bis 3, von Zuchtkatzen in der in Abs.\u00a04a Z\u00a01 bis 3 vorgesehenen Weise zu melden und in die Datenbank einzugeben. Im Falle der Meldung und Eingabe eines Halter- oder Eigent\u00fcmerwechsels ist von der Datenbank eine neue Registrierungsnummer zu vergeben. Wird der Tod eines Tieres nicht gemeldet, erfolgt 20 Jahre nach dem Geburtsjahr des Hundes oder gegebenenfalls 25 Jahre nach dem Geburtsjahr der Katze die automatische L\u00f6schung des gesamten Stammdatensatzes aus dem Register.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(7) Jeder Halter und Eigent\u00fcmer ist berechtigt, die von ihm eingegebenen Daten abzurufen und in F\u00e4llen des Abs.\u00a06 zu \u00e4ndern. Die Beh\u00f6rde gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a033 Abs.\u00a01 oder die Veterin\u00e4rbeh\u00f6rde sowie die in Abs.\u00a04 Z\u00a03 und Abs.\u00a04a Z\u00a03 genannten Personen oder Stellen sind berechtigt, soweit es zur Erf\u00fcllung der Aufgaben im Rahmen dieses Bundesgesetzes oder sonstiger veterin\u00e4rrechtlicher Bestimmungen notwendig ist, in das Register kostenfrei einzusehen und Eintragungen vorzunehmen. Die Bundesministerin\/der Bundesminister f\u00fcr Gesundheit und Frauen ist erm\u00e4chtigt, Organen von Gebietsk\u00f6rperschaften auf deren Verlangen kostenfreie Abfragen in der Tierschutzdatenbank in der Weise zu er\u00f6ffnen, dass sie, soweit dies zur Besorgung einer gesetzlich \u00fcbertragenen Aufgabe erforderlich ist, die Datens\u00e4tze ermitteln k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"21\">\n<li>In \u00a7\u00a025 Abs.\u00a01 wird die Wortfolge \u201ein denen Schalenwild ausschlie\u00dflich zur Fleischgewinnung gehalten wird\u201c jeweils durch die Wortfolge \u201ein denen Schalenwild (\u00a7\u00a024 Abs.\u00a01 Z\u00a01) gehalten wird\u201c ersetzt.<\/li>\n<li>\u00a7\u00a028 Abs.\u00a01 erster Satz lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Verwendung von Tieren bei sonstigen Veranstaltungen sowie die Mitwirkung von Tieren bei Film- und Fernsehaufnahmen bedarf einer beh\u00f6rdlichen Bewilligung nach \u00a7\u00a023, ausgenommen es handelt sich um<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>Veranstaltungen, f\u00fcr die eine Bewilligung nach veterin\u00e4rrechtlichen Vorschriften erforderlich ist, oder<\/li>\n<li>Veranstaltungen, die unter veterin\u00e4rbeh\u00f6rdlicher Aufsicht stehen, oder<\/li>\n<li>Pr\u00e4sentationen der Ausbildung von Diensthunden oder Dienstpferden des Bundesheeres oder von Diensthunden der Sicherheitsexekutive oder der Zollwache oder von Tieren von sozialen oder medizinischen Einrichtungen, die im \u00f6ffentlichen Interesse liegen, oder<\/li>\n<li>Pr\u00fcfungen von \u00f6sterreichischen Verb\u00e4nden oder Vereinen.\u201c<\/li>\n<li>In \u00a7\u00a028 Abs.\u00a02 wird die Wortfolge \u201evier Wochen\u201c durch die Wortfolge \u201esechs Wochen\u201c ersetzt.<\/li>\n<li>An \u00a7\u00a028 Abs.\u00a04 wird folgender Satz angef\u00fcgt:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eBei Veranstaltungen, die verboten sind oder die ohne die erforderliche Genehmigung oder in einer nicht den Auflagen und Bedingungen entsprechenden Art und Weise abgehalten werden, kann die Beh\u00f6rde mittels Bescheid die Einstellung der Veranstaltung und die zur Sicherung der Einstellung erforderlichen Ma\u00dfnahmen verf\u00fcgen.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"25\">\n<li>\u00a7\u00a029 samt \u00dcberschrift lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eTierheime, Tierpensionen, Tierasyle und Gnadenh\u00f6fe<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>29. (1) Das Betreiben eines Tierheimes, einer Tierpension, eines Tierasyls oder eines Gnadenhofs bedarf einer Bewilligung der Beh\u00f6rde nach \u00a7\u00a023.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">(2) Die Bewilligung ist nach Ma\u00dfgabe des \u00a7\u00a023 und nur dann zu erteilen, wenn<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>die regelm\u00e4\u00dfige veterin\u00e4rmedizinische Betreuung der Tiere sichergestellt ist und<\/li>\n<li>bei Tierheimen und Tierpensionen mindestens eine Person mit einschl\u00e4giger Fachausbildung st\u00e4ndig bei der Leitung mitarbeitet.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">(3) Die Leitung des Tierheimes oder einer Tierpension hat ein Vormerkbuch zu f\u00fchren, in dem unter laufender Zahl der Tag der Aufnahme, wenn m\u00f6glich Name und Wohnort des Eigent\u00fcmers bzw. \u00dcberbringers, eine Beschreibung des \u00e4u\u00dferen Erscheinungsbildes sowie der Gesundheitszustand der aufgenommenen Tiere einzutragen sind. Beim Abgang der Tiere sind Datum und Art des Abganges sowie, im Fall der Vergabe, Name und Wohnort des \u00dcbernehmers festzuhalten. Diese Aufzeichnungen sind drei Jahre lang aufzubewahren und der Beh\u00f6rde auf Verlangen vorzulegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(4) N\u00e4here Bestimmungen \u00fcber die Mindestanforderungen f\u00fcr Tierheime, Tierpensionen, Tierasyle und Gnadenh\u00f6fe in Bezug auf die Ausstattung, Betreuung von Tieren, Betriebsf\u00fchrung sowie \u00fcber die von den mit der Tierhaltung besch\u00e4ftigten Personen nachzuweisende Ausbildung hat die Bundesministerin\/der Bundesminister f\u00fcr Gesundheit und Frauen unter Bedachtnahme auf die Zielsetzung und die sonstigen Bestimmungen dieses Bundesgesetzes sowie den anerkannten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse durch Verordnung festzulegen.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"26\">\n<li>\u00a7\u00a031 samt \u00dcberschrift lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eHaltung von Tieren im Rahmen wirtschaftlicher T\u00e4tigkeiten oder zur Zucht oder zum Verkauf<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>31. (1) Die Haltung von Tieren im Rahmen einer gewerblichen T\u00e4tigkeit (\u00a7\u00a01 der Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194\/1994) oder im Rahmen einer sonstigen wirtschaftlichen T\u00e4tigkeit, ausgenommen die Haltung von in \u00a7\u00a024 Abs.\u00a01 Z\u00a01 genannten Tieren sowie von anderen Haustieren im Rahmen der Land- und Forstwirtschaft, bedarf einer Bewilligung nach \u00a7\u00a023.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">(2) In jeder Betriebsst\u00e4tte, in der Tiere im Rahmen einer gewerblichen oder sonstigen wirtschaftlichen \u2013 ausgenommen land- und forstwirtschaftlichen \u2013 T\u00e4tigkeit gehalten werden, muss eine ausreichende Anzahl von Personen mit Kenntnissen \u00fcber artgem\u00e4\u00dfe Tierhaltung regelm\u00e4\u00dfig und dauernd t\u00e4tig sein. In Tierhandlungen sind diese Personen verpflichtet, Kunden \u00fcber die tiergerechte Haltung und die erforderlichen Impfungen der zum Verkauf angebotenen Tiere zu beraten sowie \u00fcber allf\u00e4llige Bewilligungspflichten zu informieren. Die Erf\u00fcllung dieser Verpflichtung muss der Beh\u00f6rde, etwa in Form der Bereithaltung entsprechender Informationsangebote, glaubhaft gemacht werden k\u00f6nnen. Bei der Abgabe von Hunden oder Katzen ist eine solche Information auch vom Z\u00fcchter durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(3) Die Bundesministerin\/der Bundesminister f\u00fcr Gesundheit und Frauen hat im Einvernehmen mit der Bundesminsterin\/dem Bundesminister f\u00fcr Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft unter Bedachtnahme auf die Zielsetzung und die sonstigen Bestimmungen dieses Bundesgesetzes sowie den anerkannten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse durch Verordnung Vorschriften \u00fcber die Haltung von Tieren im Rahmen wirtschaftlicher oder gewerblicher, ausgenommen land- und forstwirtschaftlicher T\u00e4tigkeiten, insbesondere auch \u00fcber die von den mit der Tierhaltung besch\u00e4ftigten Personen nachzuweisende Ausbildung, zu erlassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(4) Sofern die Haltung von Tieren zum Zwecke der Zucht oder des Verkaufs, ausgenommen von in \u00a7\u00a024 Abs.\u00a01 Z\u00a01 genannten Tieren im Rahmen der Land- und Forstwirtschaft oder Tieren in Zoos oder Tieren in Zoofachhandlungen, nicht bereits einer Genehmigung nach Abs.\u00a01 bedarf, ist sie vom Halter der Beh\u00f6rde vor Aufnahme der T\u00e4tigkeit zu melden. Die Anzeige hat den Namen und die Anschrift des Halters, die Art und H\u00f6chstzahl der gehaltenen Tiere sowie den Ort der Haltung zu enthalten. N\u00e4here Bestimmungen sowie Ausnahmen von der Meldepflicht sind durch Verordnung der Bundesministerin\/des Bundesministers f\u00fcr Gesundheit und Frauen zu regeln. Wird anl\u00e4sslich einer Kontrolle festgestellt, dass die Haltungsbedingungen nicht den Anforderungen dieses Gesetzes oder einer aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Verordnung entsprechen, hat die Beh\u00f6rde die Setzung entsprechender Ma\u00dfnahmen innerhalb einer angemessenen Frist vorzuschreiben. Kommt der Halter dem innerhalb der von der Beh\u00f6rde gesetzten Frist nicht nach, hat die Beh\u00f6rde \u00a7\u00a023\u00a0Abs.\u00a02 und 3 sinngem\u00e4\u00df anzuwenden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(5) Hunde und Katzen d\u00fcrfen im Rahmen von T\u00e4tigkeiten gem\u00e4\u00df Abs.\u00a01 in Zoofachgesch\u00e4ften und anderen gewerblichen oder wirtschaftlichen Einrichtungen, in denen Tiere angeboten werden, zum Zwecke des Verkaufes nicht ausgestellt werden. In Zoofachgesch\u00e4ften d\u00fcrfen Hunde und Katzen zum Zwecke des Verkaufes nur dann gehalten werden, wenn daf\u00fcr eine beh\u00f6rdliche Bewilligung vorliegt. Voraussetzung f\u00fcr die Erteilung dieser Bewilligung ist, dass f\u00fcr diese Zoofachhandlungen ein Betreuungsvertrag mit einem Tierarzt besteht. Dieser Tierarzt ist im Rahmen des Bewilligungsverfahrens der Beh\u00f6rde namhaft zu machen und hat den in der Verordnung angef\u00fchrten Kriterien zu entsprechen. N\u00e4here Anforderungen, die diese Zoofachhandlungen hinsichtlich der Haltung von Hunden und Katzen zu erf\u00fcllen haben, besondere Aufzeichnungspflichten sowie die Aufgaben und Pflichten des Betreuungstierarztes sind durch Verordnung der Bundesministerin\/des Bundesministers f\u00fcr Gesundheit und Frauen nach Einholung der Stellungnahme des Tierschutzrates zu regeln.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"27\">\n<li>Nach \u00a7\u00a031 wird folgender \u00a7\u00a031a samt \u00dcberschrift eingef\u00fcgt:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAufnahme, Weitergabe und Vermittlung von Tieren<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>31a. Wer Tiere wiederholt aufnimmt, weitergibt, selbst vermittelt oder f\u00fcr andere vermittelt, ohne eine gem\u00e4\u00df \u00a7 29 oder gem\u00e4\u00df \u00a7 31 bewilligte Einrichtung zu sein, muss dies vor Aufnahme der T\u00e4tigkeit der Beh\u00f6rde melden. Wird anl\u00e4sslich einer Kontrolle festgestellt, dass die Haltungsbedingungen nicht den Anforderungen dieses Gesetzes oder einer aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Verordnung entsprechen, hat die Beh\u00f6rde die Setzung entsprechender Ma\u00dfnahmen innerhalb einer angemessenen Frist vorzuschreiben. Kommt der Halter dem innerhalb der von der Beh\u00f6rde gesetzten Frist nicht nach, hat die Beh\u00f6rde \u00a7\u00a023\u00a0Abs.\u00a02 und 3 sinngem\u00e4\u00df anzuwenden.\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"28\">\n<li>\u00a7\u00a037 lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u00a7\u00a037. (1) Die Organe der Beh\u00f6rde sind verpflichtet, wahrgenommene Verst\u00f6\u00dfe gegen \u00a7\u00a7\u00a05 bis 7 durch unmittelbare beh\u00f6rdliche Befehls- und Zwangsgewalt zu beenden. Sie sind berechtigt, zu diesem Zweck erforderlichenfalls, insbesondere wenn das Weiterleben f\u00fcr das Tier mit nicht behebbaren Qualen verbunden w\u00e4re, f\u00fcr eine schmerzlose T\u00f6tung zu sorgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(2) Die Organe der Beh\u00f6rde sind verpflichtet, ein Tier, das in einem Zustand vorgefunden wird, der erwarten l\u00e4sst, dass das Tier ohne unverz\u00fcgliche Abhilfe Schmerzen, Leiden, Sch\u00e4den oder schwere Angst erleiden wird, dem Halter abzunehmen, wenn dieser nicht willens oder in der Lage ist, Abhilfe zu schaffen. Sie sind berechtigt, ein Tier Personen, die gegen \u00a7\u00a7\u00a05 bis 7 versto\u00dfen, abzunehmen, wenn dies f\u00fcr das Wohlbefinden des Tieres erforderlich ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(2a) Organe der Beh\u00f6rde sind berechtigt, Personen, die gegen \u00a7\u00a08a versto\u00dfen, die Tiere abzunehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(3) F\u00fcr abgenommene Tiere gilt \u00a7\u00a030. Sind innerhalb von zwei Monaten nach Abnahme im Sinne des Abs.\u00a02 die Voraussetzungen f\u00fcr eine ordnungsgem\u00e4\u00dfe Haltung der Tiere aller Voraussicht nach geschaffen, so sind sie zur\u00fcckzustellen. Andernfalls sind die Tiere als verfallen anzusehen. Nach Abs.\u00a02a abgenommene Tiere unterliegen dem Verfall im Sinne des \u00a7\u00a017\u00a0Verwaltungsstrafgesetz (VStG), BGBl. Nr. 52\/1991.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"29\">\n<li>\u00a7\u00a038 Abs.\u00a03 lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e(3) Wer au\u00dfer in den F\u00e4llen der Abs.\u00a01 und 2 gegen \u00a7\u00a7\u00a05, 7, 8a, 9, 11 bis 32, 36 Abs.\u00a02 oder 39 oder gegen auf diese Bestimmungen gegr\u00fcndete Verwaltungsakte verst\u00f6\u00dft, begeht eine Verwaltungs\u00fcbertretung und ist von der Beh\u00f6rde mit einer Geldstrafe bis zu 3\u00a0750\u00a0Euro, im Wiederholungsfall bis zu 7\u00a0500\u00a0Euro zu bestrafen.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"30\">\n<li>\u00a7\u00a039 Abs.\u00a03 lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e(3) Wird ein Tier entgegen einem Verbot nach Abs.\u00a01 gehalten, so hat es die Beh\u00f6rde ohne vorausgegangenes Verfahren unverz\u00fcglich abzunehmen und f\u00fcr seine vorl\u00e4ufige Verwahrung und Betreuung zu sorgen. Diese Tiere unterliegen dem Verfall im Sinne des \u00a7 17 VStG.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"31\">\n<li>\u00a7\u00a040 Abs.\u00a01 lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e(1) Unbeschadet der \u00a7\u00a7\u00a037 Abs.\u00a03 letzter Satz und \u00a7\u00a039 Abs.\u00a03 unterliegen Gegenst\u00e4nde, die zur \u00dcbertretung dieses Bundesgesetzes oder einer auf Grund dieses Bundesgesetzes erlassenen Verordnung verwendet wurden, und Tiere, auf die sich das strafbare Verhalten bezogen hat, dem Verfall im Sinne des \u00a7 17 VStG, wenn zu erwarten ist, dass der T\u00e4ter sein strafbares Verhalten fortsetzen oder wiederholen wird.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"32\">\n<li>\u00a7\u00a040 Abs.\u00a03 lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e(3) Der T\u00e4ter oder \u2013 im Fall eines nach \u00a7\u00a037 Abs.\u00a03 dritter Satz eingetretenen Verfalls \u2013 der Halter hat der Beh\u00f6rde die durch die vorl\u00e4ufige Verwahrung verbundenen Kosten sowie die Kosten der T\u00f6tung zu ersetzen. Ist der Verfall nicht Folge einer verwaltungsstrafrechtlichen Verurteilung des bisherigen Eigent\u00fcmers, hat die Beh\u00f6rde dem bisherigen Eigent\u00fcmer einen erzielten Erl\u00f6s unter Abzug der f\u00fcr das Tier aufgewendeten Kosten auszufolgen.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"33\">\n<li>\u00a7\u00a041 samt \u00dcberschrift lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eTierschutzombudsperson<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>41. (1) Jedes Land hat gegen\u00fcber der Bundesministerin\/dem Bundesminister f\u00fcr Gesundheit und Frauen eine Tierschutzombudsperson zu bestellen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">(2) Zur Tierschutzombudsperson k\u00f6nnen nur Personen bestellt werden, die \u00fcber ein abgeschlossenes Studium der Veterin\u00e4rmedizin, Zoologie oder Agrarwissenschaften oder eine vergleichbare Ausbildung und \u00fcber eine Zusatzausbildung im Bereich des Tierschutzes verf\u00fcgen. Die Funktionsperiode der Tierschutzombudsperson betr\u00e4gt f\u00fcnf Jahre; eine Wiederbestellung ist zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(3) Die Tierschutzombudsperson hat die Aufgabe, die Interessen des Tierschutzes zu vertreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(4) Die Tierschutzombudsperson hat in Verwaltungsverfahren einschlie\u00dflich Verwaltungsstrafverfahren nach diesem Bundesgesetz Parteistellung. Sie ist berechtigt, in alle Verfahrensakten Einsicht zu nehmen sowie alle einschl\u00e4gigen Ausk\u00fcnfte zu verlangen. Die Beh\u00f6rden haben die Tierschutzombudspersonen bei der Aus\u00fcbung ihres Amtes zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(5) Der Tierschutzombudsperson wird das Recht einger\u00e4umt, Rechtsmittel gegen Bescheide in Angelegenheiten dieses Bundesgesetzes zu ergreifen, einschlie\u00dflich Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Landes sowie Revision an den Verwaltungsgerichtshof zu erheben und die Einhaltung tierschutzrechtlicher Vorschriften sowie die Interessen des Tierschutzes (Abs.\u00a03) geltend zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(6) Die Tierschutzombudsperson hat den Strafverfolgungsbeh\u00f6rden die ihr zur Kenntnis gelangten Verst\u00f6\u00dfe gegen das Tierschutzgesetz sowie allf\u00e4llig vorhandene Unterlagen zu \u00fcbermitteln, wenn der begr\u00fcndete Verdacht einer von Amtswegen zu verfolgenden gerichtlich strafbaren Handlung besteht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(7) Die Staatsanwaltschaft ist verpflichtet, nach Beendigung des Ermittlungsverfahrens der zust\u00e4ndigen Tierschutzombudsperson Namen, Geschlecht, Geburtsdatum und \u2011ort, Staatsangeh\u00f6rigkeit und Wohnanschrift jener Personen zu \u00fcbermitteln, bei denen aufgrund der bisherigen Ermittlungen der konkrete Verdacht besteht, dass diese einen Versto\u00df gegen \u00a7\u00a0222 des Strafgesetzbuches (StGB), BGBl. Nr.\u00a060\/1974, begangen haben. Die \u00dcbermittlung kann aufgeschoben werden, solange durch sie der Zweck des Verfahrens oder eines damit im Zusammenhang stehenden Verfahrens gef\u00e4hrdet w\u00e4re. Liegt eine solche Gefahr nicht vor, sind die Strafverfolgungsbeh\u00f6rden bereits vor Beendigung des Ermittlungsverfahrens erm\u00e4chtigt, solche Ausk\u00fcnfte auf Verlangen der Tierschutzombudsperson im Sinne des Abs.\u00a03 zu erteilen. Die Entscheidung zur Information obliegt den Strafverfolgungsbeh\u00f6rden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(8) Die Tierschutzombudsperson hat in Strafverfahren wegen einer Straftat nach \u00a7\u00a0222 StGB jedenfalls ein begr\u00fcndetes rechtliches Interesse auf Akteneinsicht gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a077 Abs.\u00a01 der Strafprozessordnung\u00a01975 (StPO), BGBl. Nr.\u00a0631.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(9) In Aus\u00fcbung ihres Amtes unterliegt die Tierschutzombudsperson keinen Weisungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(10) Die Tierschutzombudsperson hat der Landesregierung \u00fcber ihre T\u00e4tigkeit zu berichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(11) Die Tierschutzombudsperson darf w\u00e4hrend ihrer Funktionsperiode keine T\u00e4tigkeiten aus\u00fcben, die mit ihren Obliegenheiten unvereinbar oder geeignet sind, den Anschein der Befangenheit hervorzurufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(12) Die Funktionsperiode der Tierschutzombudsperson endet durch den Ablauf der Bestellungsdauer, durch Verzicht oder durch begr\u00fcndete Abberufung.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"34\">\n<li>Die \u00dcberschrift zu \u00a7\u00a042 lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eTierschutzrat\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"35\">\n<li>\u00a7\u00a042 Abs.\u00a02 Z\u00a03 lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201e3. eine je Land namhaft gemachte Tierschutzombudsperson,\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"36\">\n<li>\u00a7\u00a042a Abs.\u00a02 Z\u00a03 lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201e3. die Tierschutzombudsperson des Bundeslandes, welches im Bundesrat jeweils den Vorsitz f\u00fchrt, als Sprecher der Tierschutzombudspersonen.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"37\">\n<li>\u00a7\u00a044 Abs.\u00a017 lautet:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e(17) Bei bestehenden Tierrassen, bei denen Qualzuchtmerkmale auftreten, liegt kein Versto\u00df gegen \u00a7\u00a05 Abs.\u00a02 Z\u00a01 vor, wenn durch eine laufende Dokumentation nachgewiesen werden kann, dass durch z\u00fcchterische Ma\u00dfnahmen oder Ma\u00dfnahmenprogramme die gesundheitlichen Beeintr\u00e4chtigungen der Nachkommen reduziert und in Folge beseitigt werden. Die Dokumentation ist schriftlich zu f\u00fchren und auf Verlangen der Beh\u00f6rde oder eines Organes, das mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes beauftragt ist, zur Kontrolle vorzulegen.\u201c<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"38\">\n<li>Nach \u00a7\u00a044 Abs.\u00a022 werden folgende Abs.\u00a023 bis 25 angef\u00fcgt:<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e(23) Das Inhaltsverzeichnis, \u00a7\u00a04\u00a0Z\u00a09, 9a, 9b und 14, \u00a7\u00a05\u00a0Abs.\u00a02\u00a0Z\u00a01\u00a0lit.\u00a0m und Schlusssatz, Abs.\u00a02 Z\u00a03 und Z\u00a013 und Abs.\u00a03 Z\u00a04, \u00a7\u00a07\u00a0Abs.\u00a03 und 6, \u00a7\u00a08a\u00a0Abs.\u00a02, \u00a7\u00a010\u00a0, \u00a7\u00a012\u00a0Abs.\u00a03, \u00a7\u00a016\u00a0Abs. 5, \u00a7\u00a018a samt \u00dcberschrift, \u00a7\u00a020 Abs.\u00a03, \u00a7\u00a021 Abs.\u00a01, \u00a7\u00a023, \u00a7\u00a024a Abs.\u00a05, \u00a7\u00a025\u00a0Abs.\u00a01, \u00a7\u00a028\u00a0Abs.\u00a01, 2 und 4, \u00a7\u00a029 samt \u00dcberschrift, \u00a7\u00a031 samt \u00dcberschrift, \u00a7\u00a031a samt \u00dcberschrift, \u00a7\u00a037, \u00a7\u00a038\u00a0Abs.\u00a03, \u00a7\u00a039\u00a0Abs.\u00a03, \u00a7\u00a040 Abs.\u00a01 und 3, \u00a7\u00a041 samt \u00dcberschrift, die \u00dcberschrift zu \u00a7\u00a042, \u00a7\u00a042\u00a0Abs.\u00a02\u00a0Z\u00a03, \u00a7\u00a042a Abs.\u00a02 Z\u00a03 und \u00a7\u00a044 Abs.\u00a017 in der Fassung BGBl\u00a0I Nr.\u00a0xxx\/2017 treten mit Ablauf des Tages der Kundmachung dieses Bundesgesetzes in Kraft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(24) \u00a7\u00a024a Abs.\u00a01 bis 4a, 6 und 7 samt \u00dcberschrift in der Fassung BGBl\u00a0I Nr.\u00a0xxx\/2017 tritt mit 1.\u00a0J\u00e4nner 2018 in Kraft. Die bei Kundmachung dieses Bundesgesetzes bestehenden Haltungen, welche auf Grund dieses Bundesgesetzes erstmals einer Bewilligung bed\u00fcrfen, gelten vorl\u00e4ufig als bewilligt. Die vorl\u00e4ufige Bewilligung erlischt, wenn nicht bis zum 1.\u00a0Juli 2018 die Erteilung der endg\u00fcltigen Bewilligung beantragt wird oder, im Falle rechtzeitiger Antragstellung, mit Eintritt der Rechtskraft der Entscheidung \u00fcber den Antrag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(25) Meldepflichten f\u00fcr Haltungen, die durch das Bundesgesetz BGBl.\u00a0I Nr.\u00a0xxx\/2017 neu entstehen, sowie die Pflicht zur Kennzeichnung und Registrierung von Zuchtkatzen (\u00a7\u00a024a Abs.\u00a03a) m\u00fcssen bis zum 31. Dezember 2018 erf\u00fcllt werden.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: parlament.gv.at<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6sterreichisches Tierschutzgesetz 2017 (NEU) Was ist Tierschutz? &#8222;Als Tierschutz werden alle Aktivit\u00e4ten des Menschen bezeichnet, die darauf abzielen, Tieren individuell ein artgerechtes Leben ohne Zuf\u00fcgung von Leiden, Schmerzen, Sch\u00e4den und unn\u00f6tigen Beeintr\u00e4chtigungen zu erm\u00f6glichen. 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