{"id":1370,"date":"2016-09-08T21:52:24","date_gmt":"2016-09-08T19:52:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/?p=1370"},"modified":"2016-09-08T15:08:13","modified_gmt":"2016-09-08T13:08:13","slug":"risiko-fuer-kleinkinder-durch-den-familienhund-wird-unterschaetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/risiko-fuer-kleinkinder-durch-den-familienhund-wird-unterschaetzt\/","title":{"rendered":"Risiko f\u00fcr Kleinkinder durch den Familienhund"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: justify;\">Risiko f\u00fcr Kleinkinder durch den Familienhund wird untersch\u00e4tzt<\/h1>\n<figure id=\"attachment_1374\" aria-describedby=\"caption-attachment-1374\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1374\" src=\"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/dogandbaby-300x169.jpg\" alt=\"Quelle: www.youtube.com\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/dogandbaby-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/dogandbaby-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/dogandbaby-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/dogandbaby.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1374\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: www.youtube.com<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Bissvorf\u00e4lle bei Kleinkindern passieren meist durch den eigenen Familienhund. H\u00e4ufig erfolgen die Hundebisse sogar unter Aufsicht von Erwachsenen. Ausl\u00f6ser ist oft eine vom Kind liebevoll gemeinte Geste wie eine Umarmung gegen\u00fcber dem Vierbeiner. Eine Befragung von HundehalterInnen durch Forschende des Instituts f\u00fcr Tierhaltung und Tierschutz der Vetmeduni Vienna ergab, dass beim vertrauten Familienhund eindeutige Gefahrensituationen untersch\u00e4tzt werden. Besseres Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse des Hundes und einfache Ma\u00dfnahmen, wie abgegrenzte Ruhezonen und Fresspl\u00e4tze k\u00f6nnen das Bissrisiko deutlich verringern. Die Analyse der Befragung wurde im Journal of Veterinary Behavior ver\u00f6ffentlicht.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kinder lieben es Hunde zu streicheln, mit ihnen zu spielen und ihnen nachzukrabbeln. Vor allem der Familienhund wird gerne umarmt oder intensiv gestreichelt. Manchmal wird so die Geduld des vierbeinigen Mitbewohners leider \u00fcberstrapaziert und er schnappt zu. Die meisten Bissvorf\u00e4lle mit Kleinkindern passieren deshalb im Familienalltag und folgen oft auf eine eigentlich liebevoll gemeinte Geste des Kindes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bissvorf\u00e4lle trotz Aufsicht h\u00e4ufig<\/strong><br \/>\n\u201eHalterinnen und Halter sollten erkennen, wenn sich der Hund bedr\u00e4ngt f\u00fchlt und rechtzeitig einschreiten. Trotzdem ereignen sich die Vorf\u00e4lle h\u00e4ufig direkt vor den Augen der Erwachsenen\u201c, erkl\u00e4rt Studienleiterin Christine Arhant vom Institut f\u00fcr Tierhaltung und Tierschutz der Vetmeduni Vienna. Ihr Team besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, warum Bissvorf\u00e4lle mit dem Familienhund selbst unter Aufsicht so h\u00e4ufig sind. Daf\u00fcr analysierte die Gruppe anhand einer Onlinebefragung erstmals die Einstellung der Eltern zur Beaufsichtigung von Kind und Hund.<br \/>\n\u201eDer Gro\u00dfteil der Befragten war sich des generellen Risikos von Bissvorf\u00e4llen sehr wohl bewusst\u201c, sagt Arhant. Unbekannt war den meisten TeilnehmerInnen lediglich, dass auch kleinere Hunde ein Risiko darstellen. Die Bewertung von Beispielbildern, auf denen eine Kind-Hund Situation dargestellt war, zeigte jedoch, dass die Gefahr durch fremde Hunde deutlich h\u00f6her eingesch\u00e4tzt wird, als durch den eigenen Familienhund.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Vertrauen geht vor Achtsamkeit<\/strong><br \/>\nIm Zusammenhang mit fremden Hunden wurde jede abgebildete Situation, auch solche mit geringem Risiko, als gef\u00e4hrlich eingestuft. Beim Familienhund wurden dagegen fast alle Situationen als harmlos und ein Einschreiten als nicht notwendig angesehen. Nur ein gemeinsames Kuscheln von Kind und Hund im Hundebett wurde als m\u00f6gliche Gefahr eingestuft. Etwa 50 Prozent der Befragten lassen das Kleinkind sooft und so lange wie es m\u00f6chte mit dem Hund spielen. Ebenso viele der befragten HundehalterInnen lassen Kind und Hund unbeaufsichtigt zusammen.<br \/>\n\u201eDas gesunde Misstrauen gegen\u00fcber fremden Hunden scheint beim eigenen Familienhund nicht gegeben zu sein\u201c, sch\u00e4tzt Arhant ein. \u201eMan vertraut dem eigenen Hund und schlie\u00dft einen Bei\u00dfvorfall mit ihm aus.\u201c Das reduziert nicht nur die Achtsamkeit, sondern HundehalterInnen setzen damit voraus, dass der Familienhund toleranter und geduldiger ist als andere Hunde. \u201eDas Bed\u00fcrfnis nach Ruhe und einem eigenen Bereich sollte auch beim eigenen Hund respektiert werden\u201c, so Arhant.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bed\u00fcrfnis des Hundes nach Abstand sollte beachtet werden<\/strong><br \/>\nDie Onlinebefragung zeigte, dass HundehalterInnen den grundlegenden Bed\u00fcrfnissen eines Hundes, wie Spazierg\u00e4ngen, Ruhe- und Fresspl\u00e4tzen, durchwegs nachkommen. Dass ein Hund auch ein Bed\u00fcrfnis nach ausreichend Ruhezeit und Abstand vom Kleinkind hat, scheint den meisten Befragten dagegen nicht bewusst zu sein. Nur Wenige gaben an die Ruhezone und den Fressplatz des Familienhundes \u201ekindersicher\u201c, also f\u00fcr das Kind nicht zug\u00e4nglich zu machen. \u201eEine r\u00e4umliche Abgrenzung erlaubt es den Aufsichtspersonen kurz die Aufmerksamkeit von Kind und Hund zu nehmen. Das Kind ist durch die Trennung gesch\u00fctzt und sie erm\u00f6glicht dem Vierbeiner sich ungest\u00f6rt zu entspannen\u201c, erkl\u00e4rt die Studienleiterin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bewusstsein alleine reicht nicht<\/strong><br \/>\nOhne Ausweichzonen und ausreichende Ruhephasen f\u00fcr den Hund k\u00f6nnen im Familienalltag Situationen entstehen, die zu einem Biss f\u00fchren k\u00f6nnen. Daher ist es wichtig, HalterInnen zu schulen wie sie Kind und Hund beaufsichtigen sollen. Wichtige Elemente sind aufmerksames Beobachten, das Verhalten von Kind und Hund lenken und gegebenenfalls die beiden sicher voneinander trennen.<br \/>\nF\u00fcr Arhant ist es wichtig, HundehalterInnen mit Kleinkindern noch besser \u00fcber das Risiko von Bissvorf\u00e4llen zu informieren. Das Institut f\u00fcr Tierhaltung und Tierschutz der Vetmeduni Vienna bietet daf\u00fcr am 17. September 2016 das speziell auf Bisspr\u00e4vention ausgerichtete Symposium \u201eF\u00fcr ein sicheres Gemeinsam von Kind und Hund\u201c am Campus der Vetmeduni Vienna an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kinder erkennen Drohung nicht<\/strong><br \/>\nArhant und ihre Kollegin Claudia Schmied-Wagner wollen auch das Programm \u201cDer Blaue Hund\u201c nach \u00d6sterreich holen. Bis jetzt k\u00f6nnen Eltern \u00fcber die deutsche Website <a href=\"http:\/\/www.der-blaue-hund.de\" target=\"_blank\">http:\/\/www.der-blaue-hund.de<\/a> die interaktive DVD mit Elternbegleitheft beziehen mit dem sie gemeinsam mit ihren Kindern lernen, wie man sicherer mit dem Familienhund umgeht.<br \/>\nDas gemeinsame Lernen soll auch die Achtsamkeit und das Verst\u00e4ndnis der Eltern verbessern. Denn Kleinkinder selbst k\u00f6nnen noch nicht verstehen, dass ein Hund nicht immer angefasst und \u00fcberallhin verfolgt werden will. F\u00fchlt sich der Hund durch ein Kind \u00fcberfordert oder r\u00e4umlich eingegrenzt, kann er mit seiner K\u00f6rpersprache eine Drohung anzeigen. Eindeutige Merkmale sind erh\u00f6hte K\u00f6rperspannung, Knurren oder h\u00e4ufiges Lecken der Schnauze und G\u00e4hnen. Kleinkinder k\u00f6nnen dieses Verhalten nur schwer einsch\u00e4tzen. Sogar ein knurrender Hund, der die Z\u00e4hne fletscht, wirkt f\u00fcr sie als w\u00fcrde er l\u00e4cheln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Details unter:<\/span><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.vetmeduni.ac.at\/de\/infoservice\/veranstaltungen\/detail\/termin\/2016\/09\/17\/bisspraevention-1\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.vetmeduni.ac.at\/de\/infoservice\/veranstaltungen\/detail\/termin\/2016\/09\/17\/bisspraevention-1<\/a><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Vortragsreihe F\u00fcr ein sicheres Gemeinsam von Kind und Hund<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800000;\">Ort:\u00a0Vetmeduni Vienna, H\u00f6rsaal A<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #800000;\">Veranstaltungsbeginn: 17.09.2016 \u00a0&#8211;\u00a009:00 Uhr<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #800000;\">Veranstaltungsende: 17.09.2016 \u00a0&#8211;\u00a013:00 Uhr<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #800000;\">Einladung zum zweiten Teil der Vortragsreihe &#8222;F\u00fcr ein sicheres Gemeinsam von Kind und Hund&#8220;. <\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\"><strong>Programm:<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800000;\">9:00 Uhr: Begr\u00fc\u00dfung und Moderation<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800000;\">Karin Bayer, Clever Dog Lab, Messerli Forschungsinstitut, Vetmeduni Vienna<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800000;\">Einleitung Christine Arhant, Institut f\u00fcr Tierhaltung und Tierschutz, Vetmeduni Vienna<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #800000;\">9:30 Uhr: Dogs &amp; Storks, Dog &amp; Baby Connection &#8211; Pr\u00e4ventionsprogramm von vor der Geburt bis zum Alter von 3 Jahren<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800000;\">Bina Lunzer, Happy Training, A<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #800000;\">10:15 Uhr: Der Blaue Hund &#8211; Pr\u00e4ventionsprogramm f\u00fcr Kinder von 3 bis 6 Jahren<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800000;\">Tiny De Keuster, Ghent University, B<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #800000;\">11:00 Uhr: Pause \u2013 Kleine Snacks<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #800000;\">11:30 Uhr: Hundesicherheitstraining &#8211; Pr\u00e4ventionsprogramm f\u00fcr Volksschulkinder<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800000;\">Lisa Glenk, Vetmeduni Vienna, Eva Burger, Karoline Turner, Hundesicherheitstraining f\u00fcr Kinder und Jugendliche, A<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #800000;\">12:15 Uhr: Erkennen Kinder die Signale von Hunden? &#8211; Studienergebnisse<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800000;\">Kerstin Meints, University of Lincoln, UK<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #800000;\">ab 13:00 Uhr: M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Fragen und Diskussion<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #800000; text-decoration: underline;\">Teilnahmegeb\u00fchr:<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800000;\">EUR 30,- | erm\u00e4\u00dfigt EUR 15,- (f\u00fcr Studierende, Sch\u00fclerInnen, PensionistInnen, Mitglieder der Gesellschaft der Freunde der Vetmeduni Vienna) <\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800000;\">Die Bezahlung der Geb\u00fchr berechtigt zur Teilnahme an der Veranstaltung. Die TeilnehmerInnenzahl ist mit 360 Pl\u00e4tzen beschr\u00e4nkt. Die Teilnahmegeb\u00fchr ist nach Erhalt der Rechnung binnen der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist zu entrichten. Bitte beachten Sie, dass zur Veranstaltung keine Hunde mitgenommen werden d\u00fcrfen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #800000;\"><em>Eine Anmeldung ist noch bis zum 14. September 2016 m\u00f6glich.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00a0Quelle: vetmeduni.at<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Risiko f\u00fcr Kleinkinder durch den Familienhund wird untersch\u00e4tzt Bissvorf\u00e4lle bei Kleinkindern passieren meist durch den eigenen Familienhund. H\u00e4ufig erfolgen die Hundebisse sogar unter Aufsicht von Erwachsenen. 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