{"id":1260,"date":"2016-07-24T22:11:09","date_gmt":"2016-07-24T20:11:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/?p=1260"},"modified":"2016-07-25T06:22:59","modified_gmt":"2016-07-25T04:22:59","slug":"hundebiss-studie-schaefer-ist-beisser-nummer-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/hundebiss-studie-schaefer-ist-beisser-nummer-1\/","title":{"rendered":"Hundebiss-Studie: Sch\u00e4ferhund ist Bei\u00dfer Nummer 1"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: justify;\">Hundebiss-Studie: Sch\u00e4ferhund ist Bei\u00dfer Nummer 1<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der beste Freund des Menschen ist nicht jener der Kinder. Im Gegenteil: Wie aktuelle Daten aus dem Kinderunfall-Forschungszentrum zeigen, sind gerade Hunde aus dem Bekanntenkreis f\u00fcr Kinder besonders gef\u00e4hrlich. Das h\u00f6chste &#8222;Bei\u00df-Risiko&#8220; weisen der beliebte Sch\u00e4ferhund und der Dobermann auf, sie verursachen fast 40% aller Hundebisse.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/german_sheepdog.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1262\" src=\"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/german_sheepdog-300x300.jpg\" alt=\"german_sheepdog\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/german_sheepdog-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/german_sheepdog-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/german_sheepdog-270x270.jpg 270w, https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/german_sheepdog-230x230.jpg 230w, https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/german_sheepdog.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Im Rahmen einer &#8222;Hundebiss-Studie&#8220;, die vor kurzem im Kinderunfall-Forschungszentrum fertiggestellt wurde, sind insgesamt 341 Unf\u00e4lle und 5.873 Akten aus dem st\u00e4dtischen Hunde-Register untersucht worden.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">73% der analysierten Unf\u00e4lle wurden durch einen bekannten Hund verursacht (Hunde von Freunden, Nachbarn etc.), davon allerdings nur<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">24% vom eigenen Hund und nur<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">15% durch einen fremden Hund.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Besonders gef\u00e4hrlich sind &#8222;gro\u00dfe&#8220; Hunde (&gt; 44 cm), sie haben 58% der Bisse zu verantworten. Was die Rassen betrifft, so waren an fast 40% der Unf\u00e4lle ein Sch\u00e4ferhund oder Dobermann beteiligt \u2013 das hei\u00dft, dass diese die h\u00f6chste &#8222;Bei\u00df-Quote&#8220; aufweisen. Der drittgef\u00e4hrlichste Hund ist der Spitz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kinder unter zehn Jahren besonders gef\u00e4hrdet<\/strong><br \/>\nDie Gefahr, einen Hundebiss zu erleiden, sinkt mit steigendem Alter der Kinder. 73% der betroffenen Kinder waren zum Zeitpunkt des Unfalls unter zehn Jahre alt. Zu 28% spielten die Kinder mit dem Hund als es zum Unfall kam, zu 14% gingen am Hund vorbei, zu 10% kuschelten sie mit dem Hund, zu 8% f\u00fctterten sie ihn. In 74% der F\u00e4lle ging dem Unfall eine Interaktion des Kindes mit dem Hund voraus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>KOPF UND HALS AM H\u00c4UFIGSTEN BETROFFEN<\/strong><br \/>\nBei 94% der gebissenen Kinder war nur eine K\u00f6rperstelle betroffen. In 52% der F\u00e4lle handelte es sich dabei um den Kopf bzw. Hals, in 27% um die Arme, in 18% um die Beine und in 3% Bauch \/ Brust. Kinder mit Verletzung an Kopf bzw. Hals waren signifikant j\u00fcnger \u2013 durchschnittlich vier Jahre alt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>GROSSTEIL DER KINDER MUSSTE IM KRANKENHAUS BEHANDELT WERDEN<\/strong><br \/>\n99% der Kinder wurden nach dem Hundebiss ins Krankenhaus gebracht. 85% erlitten tiefe Wunden, 26% mussten operiert und 27% station\u00e4r aufgenommen werden.<br \/>\nGROSSE SCH\u00dcTZEN KLEINE ist eine Non-Profit Organisation die eng mit den \u00f6sterreichischen kinderchirurgischen Kliniken und Kinderkliniken zusammenarbeitet, Pr\u00e4sident des Vereines ist der Vorstand der Grazer Univ.Klinik f\u00fcr Kinderchirurgie, Univ.Prof. Dr. Michael E. H\u00f6llwarth. Die Arbeit von Grosse sch\u00fctzen Kleine\u00a0 umfasst neben der Erhebung von typischen Unfallsituationen von Kindern und Jugendlichen vor allem Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung des Gefahrenbewusstseins durch Vortr\u00e4ge, Publikationen und Medienarbeit sowie die Entwicklung und Umsetzung von praktischen Projekten der Kinderunfallverh\u00fctung mit vielen Partnern. <a href=\"http:\/\/www.grosse-schuetzen-kleine.at\" target=\"_blank\">www.grosse-schuetzen-kleine.at<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: www.vet-magazin.at<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hundebiss-Studie: Sch\u00e4ferhund ist Bei\u00dfer Nummer 1 Der beste Freund des Menschen ist nicht jener der Kinder. Im Gegenteil: Wie aktuelle Daten aus dem Kinderunfall-Forschungszentrum zeigen, sind gerade Hunde aus dem Bekanntenkreis f\u00fcr Kinder besonders gef\u00e4hrlich. 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