{"id":1001,"date":"2015-10-12T22:28:05","date_gmt":"2015-10-12T20:28:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/?p=1001"},"modified":"2015-10-13T06:32:05","modified_gmt":"2015-10-13T04:32:05","slug":"der-wolf-das-unbekannte-wesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/der-wolf-das-unbekannte-wesen\/","title":{"rendered":"Der Wolf, das (un)bekannte Wesen"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: justify;\">Der Wolf, das (un)bekannte Wesen<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1002\" src=\"http:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/wolf.jpg\" alt=\"Wolf\" width=\"280\" height=\"170\" \/>Von den Einen wird er geliebt, von den Anderen gef\u00fcrchtet: der Wolf. Seit Isegrim wieder bei uns heimisch wird, rei\u00dft die Diskussion \u00fcber das F\u00fcr und Wider seiner Ansiedlung und Duldung nicht ab. F\u00fcr das aktuelle Heft von bild der wissenschaft hat deshalb Biologie-Redakteurin Claudia Wolf &#8211; nomen est omen &#8211; das Wolfsforschungszentrum im \u00f6sterreichischen Ernstbrunn besucht, um mehr \u00fcber die Tiere zu erfahren. Herausgekommen ist eine Reportage, die verbl\u00fcffende neue Einsichten und Erkenntnisse vermittelt.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Wissenschaftler in Ernstbrunn erforschen vor allem das Sozialverhalten und die geistigen Leistungen von W\u00f6lfen. Und sie haben unter anderem herausgefunden, dass sich die Vierbeiner Menschen gegen\u00fcber mindestens genauso sozial verhalten wie Hunde &#8211; was einer weit verbreiteten Theorie widerspricht. Vier Rudel mit insgesamt zw\u00f6lf W\u00f6lfen leben auf dem weitl\u00e4ufigen Gel\u00e4nde des Forschungszentrums. Die Biologen dort beobachten die Tiere, zeichnen ihre Laut\u00e4u\u00dferungen auf, nehmen Hormonproben und testen ihre Kooperationsbereitschaft sowie ihr Objektverst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dazu &#8211; man glaubt es kaum &#8211; gehen die Forscher mit den W\u00f6lfen sogar an der Leine Gassi. Zweck der \u00dcbung: Sie wollen untersuchen, wie Mensch und Tier zusammenarbeiten. Wer entscheidet beispielsweise, wann stehen geblieben wird und wer gibt das Signal zum Weitergehen? Erstaunlicherweise funktioniert die Kooperation zwischen Mensch und Tier recht gut. Allerdings haben W\u00f6lfe auch ihren Dickkopf: Wenn sie keine Lust auf einen Spaziergang haben, geht gar nichts, hat Claudia Wolf f\u00fcr das <a href=\"http:\/\/www.wissenschaft.de\/bdw-inside\/-\/journal_content\/56\/12054\/2033247\/Higgs-und-der-Urknall-Wie-ein-Teilchen-drei-Weltr%C3%A4tsel-l%C3%B6sen-k%C3%B6nnte\/\" target=\"_blank\">bdw-Oktoberheft<\/a> herausgefunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiteres Ergebnis der Forschungen ist: W\u00f6lfe und Menschen haben mehr Gemeinsamkeiten als man glaubt, beinahe k\u00f6nnte man in einigen Punkten von einer Art Seelenverwandtschaft sprechen. W\u00f6lfe k\u00fcmmern sich etwa liebevoll um ihre Familien, Feinde dagegen bek\u00e4mpfen sie bis aufs Blut. Die Tiere haben recht &#8222;fremdenfeindliche&#8220; Gehirne. Entweder man geh\u00f6rt dazu &#8211; oder eben nicht. Zudem gibt es auch \u00f6kologische \u00c4hnlichkeiten: Genau wie wir Menschen, in den 200.000 Jahren bis zum Anbruch der Jungsteinzeit, leben W\u00f6lfe nomadisch, als soziale &#8222;J\u00e4ger und Sammler&#8220; oder sie sind sesshaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mehr zum Sozialwesen Wolf lesen Sie im <a href=\"http:\/\/www.wissenschaft.de\/bdw-inside\/-\/journal_content\/56\/12054\/2033247\/Higgs-und-der-Urknall-Wie-ein-Teilchen-drei-Weltr%C3%A4tsel-l%C3%B6sen-k%C3%B6nnte\/\" target=\"_blank\">aktuellen Heft von Bild der Wissenschaft<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: wissenschaft.de<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wolf, das (un)bekannte Wesen Von den Einen wird er geliebt, von den Anderen gef\u00fcrchtet: der Wolf. Seit Isegrim wieder bei uns heimisch wird, rei\u00dft die Diskussion \u00fcber das F\u00fcr und Wider seiner Ansiedlung und Duldung nicht ab. F\u00fcr das<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1001","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemeines"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1001","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1001"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1001\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1007,"href":"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1001\/revisions\/1007"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1001"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1001"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kynologen.at\/_blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1001"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}